Neuheit

Dritte Raubkatze von AVR

AVR: Puma 3

Der belgische Hersteller AVR hat kürzlich den neuen Puma 3 vorgestellt, ihren mittlerweile dritten vierreihigen selbstfahrenden Kartoffelroder. Durch seinen neuen Volvo-Motor mit 12,8 l Hubraum und 469 PS erfüllt der Selbstfahrer jetzt die Abgasstufe IV (Tier 4 final). Nach Angaben von AVR soll der Roder durch den neuen Motor einen deutlich geringeren Kraftstoffverbrauch haben. Beim Roden fährt er mit 1.300 U/min. Neu ist auch die größere Kabine von Claas, die den Fahrkomfort steigern soll. Darin wird der Roder über ein Touchscreen-Monitor, den neuen AVR-Joystick und einen Kurzwahl-Drehknopf bedient.
Auch der Krautschlägler und die Reinigungseinheiten sind im Vergleich zu den Vorgängern überarbeitet worden, um eine bessere Reinigungsleistung zu erzielen. Als Krautschlägler ist jetzt der neue Rafale-Schlägler von AVR verbaut, der langes Kraut besser schlagen soll. Bei der Reinigung sind gleich mehrere Punkte verändert: Das Aufnahmeband ist 600 mm länger, die drei Exzenterschüttler in den Siebbändern sind für höhere Siebleistungen ausgelegt und das Reinigungsmodul wurde an der Rückseite verbreitet.
Auch am optionalen Varioweb-Modul, einer Kombination aus Igelband und Axialrollen hat AVR Änderungen vorgenommen. Das Igelband ist jetzt 200 mm breiter und das Axiorollenset besteht nun aus 28 Rollen anstatt zuvor 26. Außerdem sind auf dem Igelband jetzt Krautfinger im U-Profil verbaut, die das Kraut besser trennen sollen. Die Reinigungsintensität des Varioweb-Moduls kann stufenlos eingestellt oder komplett aus dem Kartoffelfluss herausgenommen werden. Alternativ stattet AVR den Puma 3 auch mit Querwalzen aus. Der Ringelevator ist jetzt eine Kombination aus einem Stabelevator und seitlichen Mitnehmerfingern.
Zur besseren Bodenschonung wird das Maschinengewicht von 23,5 Tonnen jetzt hinten auf größeren Rädern gestützt. Dort sind Mitas-Reifen der Größe 900/60 R38 verbaut.

Artikel geschrieben von

Christian Bruese

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