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Nova 14 heißt der Selbstfahrer von Lemken

Lemken: Nova 14

Die strategische Partnerschaft mit Fahrwerkhersteller Bräutigam war 2017 der Startschuss für die Entwicklung der selbstfahrenden Lemken-Feldspritze. Auf der Agritechnica wird die Spritze unter dem Namen Nova präsentiert. Mit einer geräumigen Kabine, einem vielseitig verstellbaren Fahrwerk, 4.800 und 7.200 Liter Fassinhalt, Arbeitsbreiten von 24 bis 39 Meter und einer neuen automatischen Gestängeführung will Lemken mit dem Selbstfahrer höchsten Ansprüchen an Komfort und Effizienz genügen.

Im Fokus steht die schallisolierte Kabine, die auf Wunsch mit einem dreistufigen Luftfiltersystem nach Kategorie 4 erhältlich ist. Dabei herrscht in der Kabine ein permanenter Überdruck, der jegliches Eindringen von Dämpfen verhindert. Vom luftgefederten Sitz verspricht Lemken dem Fahrer eine umfassende Aussicht sowie ergonomisch angeordnete Bedienelemente in der Armlehne und ein innovativer Joystick mit zahlreichen, frei zu belegenden Funktionstasten. Die Steuerung der Applikationstechnik erfolgt über das Lemken-MegaSpray auf dem CCI 800- oder CCI 1200-Terminal. Der agrirouter übernimmt die Kommunikation mit dem Farm Management System im Büro.

Teleskopierbare Achsen sorgen flexible Spurweiten von 1,80 bis 2,30 Meter. Eine hydraulische Spurweitenverstellung ist auf Wunsch erhältlich. Die Einzelradaufhängung mit hydropneumatischer Federung sorgt eine ruhige Fahrt und hält das Gestänge bei Bodenunebenheiten in Balance. Es können Reifen von 300 bis 650 Millimeter Breite eingesetzt werden. Dank Allradlenkung folgt die Hinterachse spurgetreu der Vorderachse, um wie die große Bodenfreiheit von 1,20 Meter den Bestand zu schonen. Für hochwachsende Kulturen gibt es eine hydraulische Fahrwerkanhebung bis auf 1,60 Meter.

Für eine optimale Gestängelage und den richtigen Abstand zur Zielfläche des Aluminiumgestänges sorgt das AdaptiveBalancingControl (ABC) mit automatischer, proaktiver Führung. Bis zu fünf Sensoren bewirken, dass sich die einzelnen Gestängearme direkt auf Veränderungen im Bestand oder im Gelände einstellen. Im Gestänge sorgt eine Zirkulationsleitung mit Einzeldüsenschaltung für präzise Ausbringung und geringste Restmengen.

Die 55 Liter große, höhenverstellbare Einspülschleuse besitzt eine sprühnebelfreie Randbefeuchtung und ist für ein „Closed Transfer System (CTS)“ vorbereitet. Über separates Farbdisplay kann die Wasserhydraulik beim Einfüllen einfach bedient werden. Der Behälter aus PE überzeugt mit glatten Flächen und einem aufgeräumten Innenleben. 660 Liter fasst der Frischwassertank. Ein elektrisch reguliertes Injektorrührwerk mit füllstandsabhängiger Schaltung hält die Tankmischung homogen. Die Restflüssigkeit sammelt sich im abgesenkten Sumpf, der sich vollständig entleeren lässt.

Artikel geschrieben von

Gottfried Eikel

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