Elektrische Antriebe am Düngerstreuer

Foto: Hersteller

Nach entsprechenden Projekten in der Pflanzenschutztechnik und der Einzelkornsaat beschäftigt sich Amazone jetzt mit mit elektrischen Antrieben bei Düngerstreuern. Bei der eSpread-Technologie wird die elektrische Leistung durch eine einzelne Schnittstelle mit Gleichstromübertragung realisiert. Obwohl die Streuscheiben und der Bandboden mit insgesamt drei Motoren elektrisch angetrieben werden, kann ein einzelner Stecker verwendet werden, um diese zu betreiben. Diese Technik wird zusammen mit dem Traktorhersteller Fendt getestet.
Die Gleichstromübertragung zwischen Traktor und Gerät ist vergleichbar mit dem Load-Sensing-Betrieb in der Hydraulik. Das Anbaugerät regelt die Stromversorgung für seine Verbraucher selbst und fordert vom Schlepper situationsabhängig den notwendigen Strombedarf. Die Vorteile liegen laut Amazone auf der Hand: Komplexere Systeme lassen sich geschlossen auf dem Anbaugerät aufbauen. Weiterhin braucht bei einer größeren Anzahl von Antrieben nur ein Stecker gekuppelt werden.
Elektrische Antriebe sind schnell und genau regelbar und liefern die Betriebsparameter wie Drehzahl und Drehmoment direkt aus der Elektronik, ohne zusätzliche Sensoren verbauen zu müssen. Das kommt insbesondere den bei Amazone entwickelten Techniken wie HeadlandControl und WindControl zugute, denn der eSpread-Streuer lässt sich so schnell und präzise wie nie zuvor auf den Punkt einstellen.

Hersteller

Amazone

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