Neuer GTI für den Acker

Foto: Hersteller

Ebenfalls neu zur Agritechnica präsentiert Fendt den kleinen Standardschlepper 200 Vario mit fünf Modellen: Vom 207 Vario mit 44 kW/60 PS (Nennleistung nach ECE-R 24) bis zum 211 Vario mit 74 kW/100 PS. Wie die Schmalspurschlepper hat auch der Standardschlepper den 3-Zylinder-Sisu-Motor mit 3,3 l Hubraum, der dank CommonRail-Einspritzung und externer Abgasrückführung die Abgasnorm TIER 3a erfüllt.

Beim Vario-Getriebe handelt es sich allerdings nicht um das ML 70 der Spezialtraktoren, sondern um das ML 75, das einschließlich Differenzialkorb aus der 300er Serie stammt. Lediglich die Trichter der Hinterachse wurden für den 200er neu konstruiert. So liegt der 209 Vario mit einem Leergewicht von 3870 kg nur gut 250 kg unter dem 309 Vario. Dank 6200 kg zulässigen Gesamtgewichts bleibt aber auch beim 200 Vario genug Nutzlast übrig. Die Zapfwelle bietet drei Drehzahlen: Entweder 540, 540E und 1000 oder 540, 540E und Wegzapfwelle. Wie bei Fendt gewohnt, gibt es auch bei der kleinsten Serie eine externe Bedienung links und rechts sowie eine hubwerksabhängige Schaltautomatik fürs Vorgewende.

Auch die Hydraulik ist vergleichbar mit den 300er Modellen: Serienmäßig mit 47 l/min, auf Wunsch mit Tandempumpe (41 + 35 l/min). Die entnehmbare Ölmenge beträgt bei dem getrennten Haushalt von Getriebe und Hydraulik immerhin 30 l, serienmäßig gibt es zwei Steuergeräte, auf Wunsch vier, wobei das erste und dritte mit einer Mengenregelung ausgestattet sind. Die Hubkraft gibt Fendt mit 4200 daN an.

Ein Highlight für einen Schlepper in dieser Klasse ist sicher auch die Kabine: Trotz ebenem Kabinenboden schafft es Fendt mit 30-Zoll-Rädern unter 2,50 m Höhe zu bleiben. Und sowohl das Armaturenbrett als auch die Seitenkonsole mit den praktischen Tastern auch für Allrad und Differenzialsperre (samt Automatikfunktionen!) wurde von der 300er Serie übernommen.

Hersteller

Fendt

08342 / 77-0

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