Landtechnik-Händler Ekotechnika geht an die Börse

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Die Ekotechnika GmbH, deutsche Holding des größten Landtechnikhändlers in Russland, der Ekoniva-Technika Gruppe, plant die Emission einer Unternehmensanleihe im Volumen von 60 Millionen Euro an der Börse Stuttgart (Bondm). Zeichnungsstart ist voraussichtlich der 29. April 2013. Der Emissionserlös dient der Optimierung der Finanzierungsstruktur und dem Ausbau der Standorte. Das Landtechnik-Wertpapier (WKN: A1R1A1 / ISIN: DE000A1R1A18) hat einen festen jährlichen Zinssatz von 9,75 Prozent und eine Laufzeit von fünf Jahren. Als Lead Manager und Bookrunner fungiert die equinet Bank AG, Frankfurt am Main. Institutionelle Investoren können über die equinet Bank zeichnen. Anleger in Deutschland, Luxemburg und Österreich können das Wertpapier mit einem Nennwert von 1.000 Euro bei ihrer Depotbank zeichnen, indem sie eine Order über die Börse Stuttgart aufgeben. Vorgesehen ist eine Aufnahme der Anleihe in das Handelssegment Bondm der Börse Stuttgart.

„Mit unserer Anleihe können Anleger vom Megatrend Agrar im größten Flächenstaat der Welt profitieren“, sagt Wolfgang Bläsi, Geschäftsführer der Ekotechnika GmbH. „Ekotechnika profitiert vom Nachholbedarf bei der Ausrüstung der russischen Landwirtschaft und verfügt als einer der Top 3 John Deere Händler Europas über eine starke Marktposition, die es weiter auszubauen gilt.“ Wichtigste Wachstumstreiber des Unternehmens werden neben dem Neumaschinengeschäft künftig auch die margenstarken Bereiche Ersatzteile, Servicedienstleistungen sowie Gebrauchtmaschinen sein.

Im Geschäftsjahr 2011/12 konnte die Ekotechnika GmbH knapp 2.000 Neumaschinen verkaufen. Der Umsatz stieg um rund 21 Prozent auf 169,9 Millionen Euro. Mit 15,4 Millionen Euro lag das operative Ergebnis 380 Prozent über dem Vorjahr. Bis 2016 will Ekotechnika die Verkaufszahlen für Neumaschinen verdoppeln und die Erlöse aus den Bereichen Ersatzteile und Service verdreifachen.

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