Fliegl erweitert Agro-Center in Kastl

Foto: Archiv

An seinem Standort in Kastl (Oberbayern) eröffnete Fliegl kürzlich den Neubau seines Agro-Centers. Über 4,5 Millionen Euro investierte das Unternehmen in das moderne Verkaufs- und Logistikzentrum, das eine überdachte Fläche von 13.000 m² bietet. In dem neuen Gebäude sind die Verwaltung, der Verkauf und eine großes Teilelager untergebracht. Außerdem wurde ein Verkaufszentrum mit einer Fläche von 2.500 m² eingerichtet, wo Kunden Betriebsmittel aller Art, vom Besen bis zum Akkuschrauber, direkt einkaufen können.

Herzstück des Neubaus ist jedoch das neue Ersatzteillager, das Platz für 10.000 Paletten bietet. Rund 30.000 verschiedene Teile werden in dem Lager untergebracht, zum Beispiel Hydraulikteile, Zubehör für die Gülletechnik, Frontladergeräte aus eigener Fertigung, aber auch Originalersatzteile anderer Hersteller. Fliegl erhöht damit die direkte Verfügbarkeit der Ersatzteile auf 95 %. Ersatzteilbestellungen, die bis 16 Uhr eingehen, werden noch am selben Tag verpackt und verschickt. Waren können auch über das Internet im Online-Shop bezogen werden (www.agro-center.de). Auf Waren, die online bestellt werden, gibt Fliegl einen Sonderrabatt von 3 Prozent.

Fliegl erweiterte nicht nur den Standort in Kastl. Bereits im April dieses Jahres eröffnete das Agro-Center einen weiteren Standort in Gera (Geratech). Das Agro-Center ist Teil der Fliegl-Gruppe mit mehreren Produktionsstandorten in Deutschland (Kastl,Töging, Triptis), Ungarn (Abda) und Spanien (Villafranca) und zahlreichen Vertriebsstandorten in Europa und darüber hinaus. 2007 erzielte die Gruppe mit der Produktion von landwirtschaftlichen Fahrzeugen (Güllewagen, Abschiebewagen, Anhänger, Muldenkipper usw.), Biogas-Technik, Kommunaltechnik und Lkw-Trailern einen Gesamt-Umsatz von 193,3 Millionen Euro. Dieses Jahr erwartet Fliegl einen Umsatz von 220 bis 230 Millionen Euro. Insgesamt beschäftigt Fliegl über 800 Mitarbeiter.

Fliegl wird auf der EuroTier in Hannover auch einige Neuheiten präsentieren, darunter zum Beispiel das neue Regelungssystem „Vario 2009“ für Dungstreuer mit Abschiebetechnik. Der Vorschub wird hierbei automatisch über eine Drehmomentmessung an der Gelenkwelle geregelt. In Zukunft ist auch eine geschwindigkeitsabhängige Dosierung geplant. Ebenfalls neu ist ein am Güllewagen angebauter, leichter Güllegrubber mit Arbeitsbreiten von 3, 6 und 8 m.

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