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Fliegl feiert Werkseröffnung

Foto: Archiv

Nach dreieinhalb Jahren Bauzeit ist Agrartechniksparte von Fliegl nun komplett von Töging nach Mühldorf am Inn umgezogen. Die offizielle Werkseröffnung wurde am vergangenen Wochenende gefeiert.

In Mühldorf, dem neuen Hauptsitz der Fliegl Agrartechnik GmbH, produziert Fliegl in vier Fertigungslinien Abschiebewagen, Biogastechnik, Güllefässer und Kipper.

Rund 55 Mio. Euro hat Fliegl am neuen Standort investiert. Mit rund 30 Hektar ist das Areal gut dreimal so groß wie das bisherige in Töging. Die überdachte Gesamtfläche beträgt 8,5 ha. Die Produktionskapazität steigt von etwa 300 auf bis zu 500 Fahrzeuge pro Monat. Der Komplex in Mühlheim am Inn beheimatet neben Fliegl Agrartechnik auch die Schwesterunternehmen Fliegl Bau- und Kommunaltechnik, Fliegl Forsttechnik und Fliegl Dosiertechnik. Insgesamt sind in der Unternehmenszentrale 280 Mitarbeiter beschäftigt.

Das neue Werk ist nicht nur größer, sondern auch moderner: Zur Bearbeitung von Bauteilen stehen eine Rohr- und eine Blechlaseranlage zur Verfügung, mit deren Hilfe sich auch komplizierte Formen und spezielle Elemente schnell und präzise zuschneiden lassen. Die Lackieranlage ist für bis zu 10 Meter lange und bis zu 5 Tonnen schwere Einzelteile ausgelegt, die hier gestrahlt, grundiert, decklackiert und getrocknet werden.

Ein 27 Meter hohes Regallager optimiert die Lagerlogistik bei Fliegl Agrartechnik. Das System arbeitet eigenständig, vollautomatisch und fasst 18.000 Tonnen Kleinteile. Dazu kommen ein Reifenlager für 12.000 Reifen und ein Eisenlager mit einem Fassungsvermögen von ca. 6.000 Tonnen Stahl.

Nach kontinuierlichem Wachstum der Fliegl Agrartechnik und der jüngsten Expansion setzt Geschäftsführer Josef Fliegl jun. nun hohe Erwartungen in die Zukunft, die in Mühldorf mit frischen Ideen und unter modernsten Arbeitsbedingungen gestaltet wird: „Tatendrang ist etwas, was man bei Fliegl seit jeher spürt. Wir haben dieses Werk gebaut, um weiter voranzukommen. Wir sind dabei, Neuheiten zu entwickeln und Bestehendes weiter zu optimieren.“

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