Herstellerübergreifendes ISO-Bus-Plugfest in Frankreich

Foto: Archiv

Mit einem ersten "Plugfest" ist der ISO-Bus jetzt auch in Frankreich stärker in das Bewusstsein der landwirtschaftlichen Öffentlichkeit gerückt. Unter Beteiligung der großen Traktorenhersteller stellte die Kverneland Group, Gründungsmitglied der Agricultural Industry Electronics Foundation (AEF), in St. Jean de Braye bei Paris unter Beweis, dass herstellerübergreifende Kompatibilität von ISO-Bus-Universalterminals keine Utopie mehr ist.

Im Rahmen der Veranstaltung zeigte das Unternehmen auf dem Firmengelände der französischen Kverneland-Niederlassung Spritzen, Sätechnik, Düngerstreuer, Ladewagen und Pressen der Marken Kverneland und Vicon an den verschiedenen Traktoren (Fendt, New Holland, Massey Ferguson, Case, John Deere, Valtra, Claas) mit deren eigenen Terminals.

Am John Deere 7430 mit der Rau-Anbauspritze iXter stellten die Fachleute von Kverneland Mechatronics den nächsten ISO-Bus-Meilenstein vor. Im Rahmen eines Gemeinschaftsprojektes haben John Deere und die Kverneland Group die Kompatibilität der ISO-Bus-Task-Controller-Funktionen herstellerübergreifend sicher gestellt. Sie ermöglichen unter anderem die GPS-gestützte Teilbreitenschaltung bei ISO-Bus-Düngerstreuern, -Pflanzenschutzspritzen und -Sämaschinen von Kverneland direkt mit dem GreenStar 2600 ISO-Bus-Terminal von John Deere. Wie von Geisterhand schaltet das GS 2600-Terminal bei Keilen oder am Vorgewende Teilbreiten oder einzelne Säreihen bei Rüben- oder Maisdrille zu oder ab. So lassen sich durch weniger Überlappung nennenswert Zeit und Betriebsmittel einsparen, und die Arbeit des Fahrers wird stressfreier.

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