Lemken: 9 Millionen Euro in China-Werk investiert

Foto: Archiv

Das deutsche Familienunternehmen Lemken ist bereits seit 1995 auf dem chinesischen Markt aktiv. Erst in Kooperation und seit 2009 mit einer eigenen Vertriebsgesellschaft. Lemken erzielt in China jährliche Wachstumsraten von 50 Prozent. Das ist auch einer der Gründe, warum das Unternehmen jetzt ein neues Montagewerk an der Ostküste in Qingdao nahe eines der größten Containerhäfen Chinas eröffnet hat. Ein zweiter Grund ist die politische Förderung der heimischen Produktion. Die Regierung hat das Ziel, durch eine effizientere Landtechnik die landwirtschaftlichen Erträge zu steigern und gewährt den einheimischen Landwirten beim Kauf moderner Landtechnik attraktive Investitionsförderungen.

In dem Werk in Qingdao werden zukünftig auf 6.500 Quadratmeter Fläche Grubber, Kurzscheibeneggen und Anbaudrehpflüge unter Verwendung von Komponenten aus der Alpener Produktion montiert. Allerdings plant der Landtechnik-Hersteller zukünftig auch die Einführung weiterer Produkte und den Ausbau des Service- und Vertriebsnetzes vor Ort. Beschäftigt sind dort derzeit 36 Mitarbeiter in den Sparten Produktion, Vertrieb und Verwaltung. Das 9 Millionen Euro teure Werk umfasst neben den Produktionshallen auch einen Verwaltungstrakt und einen Showroom.

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