Pöttinger-Umsatz leicht gesunken

Foto: Archiv

Der österreichische Landmaschinenhersteller Pöttinger mit Stammsitz in Grieskirchen erzielte im Geschäftsjahr 2008/2009 einen Gesamtumsatz von 223,7 Millionen Euro und damit den zweithöchsten Umsatz in seiner Unternehmensgeschichte. Im Geschäftsjahr 2007/2008 verzeichnete das Familienunternehmen, das weltweit knapp 1.200 Mitarbeiter beschäftigt, mit rund 240 Millionen Euro noch einen Rekordumsatz.

Der Grünlandbereich ist mit 65 Prozent in der Sparte Landtechnik der Haupt-Umsatzträger, gefolgt von der Bodenbearbeitung mit 25 Prozent. Im Grünlandbereich wirkten sich die schwierigen Marktverhältnisse in Osteuropa mit einem Minus von 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahr aus, während die Kernmärkte in Westeuropa stabil blieben und Österreich sowie die Schweiz ein deutliches Plus erzielten. Ebenfalls ein bedeutendes Wachstum konnte im Bereich Bodenbearbeitung erzielt werden: 14 Prozent Zuwachs im Vergleich zum Vorjahr. Starke starke Umsatzzuwächse konnte Pöttinger bei den Pflügen (plus 55 Prozent) erzielen. Die Sätechnik wuchs um 5 Prozent. Auch im Original-Ersatzteile-Geschäft konnte Pöttinger im Vergleich zum Vorjahr ein Wachstum von 9 Prozent verzeichnen.

Pöttinger erzielte im abgelaufenen Wirtschaftsjahr eine Exportquote von 82 Prozent und erwirtschaftete aus dem internationalen Vertrieb rund 182 Millionen Euro. Vor allem in Nordamerika fasst das Familienunternehmen kräftig Fuß und konnte mit den beiden Vertriebstöchtern Poettinger US Inc. und Poettinger Canada Inc. im vergangenen Jahr ein Umsatzwachstum von rund 20 Prozent realisieren. Der größte Zuwachs kam aus der Bodenbearbeitung in Kanada.

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