Pöttinger fährt Rekordwachstum von 30 Prozent ein

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Das Geschäftsjahr 2010/11 ist für den österreichischen Landmaschinenhersteller Pöttinger das zweitbeste Jahr in der 140-jährigen Unternehmensgeschichte. Der Umsatz des Familienunternehmens stieg gegenüber dem Vorjahr um 30 Prozent auf rund 236 Millionen Euro. Knapp 1.270 Mitarbeiter waren im letzten Geschäftsjahr bei Pöttinger beschäftigt.

Der Grünlandbereich ist mit 65 Prozent in der Sparte Landtechnik der Haupt-Umsatzträger, gefolgt von der Bodenbearbeitung mit 21 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr wirkten sich die positiven Marktverhältnisse im Grünlandbereich mit einem Plus von insgesamt 26 Prozent aus. Die Bodenbearbeitung entwickelte sich im letzten Jahr sehr stark mit einem Plus von 46 Prozent. Das Original-Ersatzteile-Geschäft konnte Pöttinger im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls um acht Prozent ausbauen.

Die Umsätze in den Kernmärkten Österreich, Deutschland sowie in der Schweiz wuchsen stark. In Österreich konnte Pöttinger den Umsatz um 8 Prozent steigern. Damit ist Österreich mit einem Gesamtumsatzanteil von 17 Prozent nach wie vor einer der stärksten Einzelmärkte.

In Deutschland konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr ein starkes Umsatzplus von 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahr erzielt werden. Damit hat Deutschland alle Erwartungen übertroffen, teilte das Unternehmen mit. Auch in Frankreich und Tschechien konnten enorme Zugewinne im Vergleich zum Vorjahr im Ausmaß von plus 26 Prozent (Frankreich) bzw. plus 53 Prozent (Tschechien) erzielt werden. Italien erzielte ebenfalls ein sattes Plus von 27 Prozent.

Rund 65 Prozent des Landtechnik-Umsatzes werden in den fünf Ländern Deutschland, Österreich, Frankreich, Schweiz und Tschechien erzielt. Die „Top-5“-Umsatzzuwachsländer im Bezug auf den absoluten Maschinenumsatz im Vergleich zum Vorjahr sind Deutschland, Frankreich, Tschechien, Ukraine und Estland.
Unter dem Strich erzielte Pöttinger im abgelaufenen Wirtschaftsjahr eine Exportquote von 83 Prozent und erwirtschaftete aus internationalem Vertrieb rund 195 Mio. Euro.

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