Ursus verliert Marktanteile in Polen

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Von knapp 700 befragten polnischen Landwirten mit Betrieben über 100 ha Land fahren derzeit 32,5 % die einheimische Traktormarke Ursus. Lediglich John Deere hat mit 39,4 % einen noch höheren Marktanteil und ist die bevorzugte Schleppermarke bei einer Neuanschaffung. Das zeigen die Zwischenergebnisse einer Marktbefragung, die das Marktforschungs- und Dialogmarketingzentrum AgriDirect seit Anfang 2011 auf inzwischen mehr als 3.000 landwirtschaftlichen Betrieben in Polen durchgeführt hat.

Vor allem landwirtschaftliche Betriebe mit weniger als 300 ha bleiben der polnischen Marke Ursus treu. Auf Großbetrieben mit mehr als 1.000 ha Nutzfläche sind mit 51,6 % am häufigsten Traktoren von John Deere im Einsatz. Auf allen befragten Betrieben mit über 100 bis über 1.000 ha Nutzfläche fahren die Landwirte zu 22,8 % New Holland, 18,5 % Case IH/Steyr, 12,3 %  Zetor, 12 % Fendt, 10,9 % Massey Fergusson, 7,4 % Deutz-Fahr und 7,3 % Claas.

Nach den Investitionsabsichten in Traktoren befragt, wollen 26,5 % der polnischen Landwirte innerhalb der nächsten zwölf Monate einen oder mehrere Schlepper anschaffen. Damit plant jeder vierte Landwirt einen Traktorkauf. Dabei bevorzugt fast die Hälfte (46,3 %) der Agrarunternehmer die Marke John Deere. Lediglich 2,3 % der befragten Landwirte haben bei Neuinvestitionen noch Interesse an den einheimischen Traktoren von Ursus. New Holland wird von 20,1 % und Fendt von 19,4 % der Betriebe genannt.

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