Rückläufiges Betriebsergebnis der BayWa

Der Handels und Dienstleistungskonzern Bay Wa konnte im Jahre 2016 eine Umsatzsteigerung von drei Prozent (2016 15,4 Mrd. Euro und 2015 14,9 Mrd. Euro) verzeichnen, wobei das Ergebnis vor Steuern und

Der Handels- und Dienstleistungskonzern BayWa steigerte 2016 seinen Umsatz um drei Prozent auf 15,4 Mrd. Euro (2015: 14,9 Mrd. Euro), wobei das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) um 13,4 Mio. Euro auf 144,7 Mio. Euro gesunken ist. Im Bereich Agrar stieg der Umsatz von 10,1 Mrd. Euro auf 10,9 Mrd. Euro, das EBIT hingegen fiel von 90,1 Mio. Euro auf 70,1 Mio. Euro. Der Agrarhandel erzielte in dem Geschäftsfeld BayWa Agri Supply & Trade (BAST) ein negatives Ergebnis von 11,5 Mio. Euro und BayWa Agrar Vertrieb (BAV) ein positives Ergebnis von 28,7 Mio. Euro.

Laut BayWa sei der Rückgang durch die schwierigen Rahmenbedingungen im Agrarhandel und der Agrartechnik zu begründen. Die BayWa erzielte mit 34 Mio. Tonnen zwar ein um vier Mio. Tonnen höheres Handelsvolumen, das allerdings mit niedrigeren Preisen und entsprechendem Magendruck einherging. Durch die geringeren Erträge und gesunkenen Erzeugerpreise seien die Landwirte auch nicht bereit gewesen, viel in Landtechnik und Betriebsmittel zu investieren. So lag ein Umsatzrückgang im Bereich Technik von 1,26 Mio. Euro vor, wobei das EBIT von 21,5 Mio. Euro auf 10,6 Mio Euro fiel.

Für das Jahr 2017 strebt BayWa im Agrarbereich eine Erhöhung des EBIT an. Durch besseren Kapitaleinsatz soll die Rentabilität des Agrarhandels erhöht werden. Laut BayWa wird der Vorstand dem Aufsichtsrat vorschlagen, eine Dividende in Höhe von 0,85 Euro pro Aktie auch 2017 zu zahlen.


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