Amazone: 2014 ist zweitbestes Jahr

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Im Geschäftsjahr 2014 (1. Januar bis 31. Dezember) haben die Amazonen-Werke einen Umsatz von 468 Mio. Euro erwirtschaftet. Trotz niedrigerem Niveau der landwirtschaftlichen Erzeugerpreise, Kursschwankungen verschiedener Währungen und der Ukraine-Krise sehen die Amazone-Geschäftsführer Christian Dreyer und Dr. Justus Dreyer das Unternehmen weiter auf stabilem Erfolgskurs. Der Exportanteil beläuft sich auf 80 %, die Anzahl der fest beschäftigten Mitarbeiter auf 1.800. Die Investitionen in Sachanlagen hatten einen Wert von 15 Mio. Euro, die Ausgaben für Forschung und Entwicklung lagen bei 5 % vom Umsatz.

Über alle regionalen Märkte gesehen lag der Amazone-Umsatz 2014 um rund 9 % unter dem von 2013 mit 515 Mio. Euro, zugleich aber deutlich über dem der Vorjahre (2012: 460 Mio. Euro; 2011: 395 Mio. Euro; 2010: 290 Mio. Euro). Bei Einzelbetrachtung der regionalen Märkte war die Entwicklung aber recht unterschiedlich. So kam es in Großbritannien, Irland, Rumänien, Tschechien, Italien, Finnland und Kasachstan zu erfreulichen Umsatzsteigerungen. Weiterhin auf dem hohen Niveau des vergangenen Jahres lagen die Umsätze in Deutschland, Österreich, Russland, Polen, Belgien und den Niederlanden. In Frankreich, dem nach Deutschland zweitwichtigsten Amazone-Markt, kam es nach zwei ausgesprochenen Boom-Jahren zu einem Umsatzrückgang.

Für das kommende Jahr rechnen die Amazone-Geschäftsführer zunächst mit einer Abschwächung der Märkte, mittelfristig aber wieder mit einem Aufschwung. Die Perspektiven für die Landwirtschaft und die Landtechnik bewerten sie weiterhin gut. Agrarprodukte werden auch in schwierigeren Zeiten gebraucht. Die Geschäftsführer halten am Ziel des „Unternehmenswachstums mit Augenmaß“ und der Fortsetzung der Innovationsführerschaft für die Amazone-Kernkompetenzen fest. Die bisherigen Planungen werden mutig vorangetrieben. Weitere regionale Märkte sollen erschlossen und das Produktprogramm weiter ausgebaut werden.

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