Amazone: Umsatzrückgang durch geschrumpften Ost-Markt

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Die Amazonen-Werke erzielten im Geschäftsjahr 2009 einen Gesamtumsatz von 290 Millionen Euro. Gegenüber dem Rekordjahr 2008 mit 380 Millionen Euro Umsatz ist dies ein Rückgang um 23,7 Prozent. Damit bewegt sich der Umsatzrückgang etwa auf dem Niveau, wie ihn die gesamte Landtechnikbranche im Durchschnitt letztes Jahr zu verzeichnen hat.

Aber immerhin war der letztjährige Umsatz noch der zweithöchste der Unternehmensgeschichte. Zudem verliefen die Geschäfte von Region zu Region sehr unterschiedlich. Nach Angaben von Amazone lagen die Umsätze in Deutschland und in Westeuropa auf der Höhe von 2008. Auf den Märkten Osteuropas, wo Amazone in den letzten Jahren starke Zuwächse verzeichnete, waren die Geschäfte dagegen fast völlig eingebrochen. Als positiver und die Rückgänge dämpfender Faktor wirkte sich in Russland jedoch die eigene Fertigung im Werk Samara aus.

Mit 75 Prozent lag der Auslandsanteil des Amazone-Umsatzes in 2009 weiterhin deutlich über dem Branchendurchschnitt. 80 Prozent des Gesamtumsatzes wurden in Westeuropa (inklusive Deutschland) erzielt, 16 Prozent in Osteuropa und 4 Prozent im Rest der Welt.

Auch im schwierigen Jahr 2009 hat Amazone kräftig investiert. In Hasbergen-Gaste entstand ein Erweiterungsbau des zentralen Ersatzteillagers, wodurch die Kapazitäten der Ersatzteilversorgung verdoppelt werden konnten. Außerdem wurde eine neue Düngerstreuer-Testhalle in Betrieb genommen. Am neuen Produktions-Standort Hude-Altmoorhausen nahm Amazone die Montage von Großsämaschinen auf. Darüber hinaus wurden ein neues Verwaltungsgebäude im französischen Forbach sowie ein Erweiterungsbau in Leipzig in Betrieb genommen. Insgesamt hat die Amazone-Gruppe 2009 ca. 10 Millionen Euro investiert.

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