Auftragsanstieg beim Motorenhersteller Deutz

Die Deutz AG kann deutlich mehr Auftragseingänge im ersten Halbjahr 2018 verzeichnen, will sich aber von dem Joint Venture Deutz Dalian trennen.

Foto: Werkbild

Die Deutz AG verzeichnet einen um fast 37 % angestiegenen Auftragseingang im ersten Halbjahr 2018. Dabei sei das Auftragsvolumen von 803 auf 1.096,5 Millionen Euro gestiegen.

Laut dem Motorenhersteller Deutz sind im ersten Halbjahr 2018 rund 105.201 Motoren abgesetzt worden, was einen Absatzzuwachs von rund 32 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Davon seien 6.345 Elektromotoren der Marke Torqeedo gewesen.

Auch das operative Ergebnis (EBIT vor Sondereffekten) habe sich verbessert und lag bei 33,4 Millionen Euro. Bereinigt um Ergebniseffekte des Joint Ventures "Deutz Dalian" lag es bei 47,5 Millionen Euro. Die EBIT-Rendite sei somit auf 5,4 % bzw. nach den Ergebniseffekten auf 3,8 % gestiegen. Im ersten Halbjahr 2017 lag sie laut Deutz bei 3 %. Insgesamt lang die Entwicklung im ersten Halbjahr „über unseren Erwartungen“, so der Deutz Vorstandsvorsitzende Dr. Frank Hiller.

Zudem will sich Deutz in China neu aufstellen und veräußere dazu die 50 prozentige Beteiligung an dem Joint Venture Deutz Dalian.

Deutz prognostiziert für das Gesamtjahr 2018 einen Umsatzanstieg von 1,6 Milliarden Euro und eine Erhöhung der EBIT-Rendite vor Sondereffekten auf mindestens 4,5 %. Voraussetzung hierfür seien keine weiteren streikbedingten Ausfälle.

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