Claas schließt das Jahr 2017 erfolgreich ab

Auch für das Jahr 2018 rechnet Claas mit einem gesteigerten Umsatz.

Foto: Wilmer

Im Geschäftsjahr 2017 konnte Claas den Umsatz zum Vorjahr 2016 um 3,6 Prozent auf 3,76 Milliarden Euro steigern. Zudem soll sich das Ergebnis vor Steuern mit 184 Millionen Euro beinahe verdoppelt haben. Dazu sagte Hermann Lohbeck, Sprecher der Claas Konzernleitung: „Wir konnten in einem sich stabilisierenden Landtechnikmarkt auf Wachstum umschalten und gleichzeitig unsere Profitabilität deutlich verbessern. Starke Impulse gingen vor allem von Osteuropa aus, wo gute Ernten zu einer spürbar höheren Nachfrage nach moderner Landtechnik führten.“ 
Weltweit betrachtet gäbe es in Osteuropa und Südamerika sehr positive Umsatzentwicklungen. Märkte wie China und die USA seien laut Claas weiter rückläufig. In Europa konnte das Familienunternehmen den Umsatz in Deutschland leicht verbessern, allerdings sei der Umsatz in Frankreich durch den Wegfall der Sonderabschreibungsmöglichkeit für Landwirte deutlich gesunken.
Claas gibt an, dass mittlerweile mehr als elf Prozent der Mitarbeiter im Bereich Forschung und Entwicklung arbeiten und investierte in diesem Bereich 217 Millionen Euro. Dabei wären die Investitionskosten auf etwa dem gleichen Niveau wie in 2016. Mit einem neuen Entwicklungszentrum für Elektronik in Dissen und dem geplanten „Greenhouse“ in Harsewinkel seien wichtige Schritte in Richtung Zukunft gemacht. 
Trotz einer leicht gesunkenen Mitarbeiterzahl auf 10.961 (Vorjahr: 11300), rechnet Claas mit einer positiven Entwicklung auf dem Landtechnikmarkt 2018. Dazu sollen die gestiegenen Milchpreise und eine Markterholung in Frankreich beitragen. 

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