Claas steigert den Umsatz

Claas hat den Umsatz gesteigert und das Ergebnis verbessert. Bei den Investitionen spielen Digitalisierungsthemen eine zunehmend wichtige Rolle.

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Claas hat für das abgelaufene Geschäftsjahr (1. Oktober 2017 bis 30.September 2018) einen Umsatzanstieg auf 3,889 Milliarden Euro vermeldet - im Vorjahr lag der Umsatz bei 3,761 Milliarden Euro. Das Ergebnis vor Steuern erhöhte sich deutlich auf 226 Millionen Euro (Vorjahr 184 Millionen Euro).

Die Investitionen in Forschung und Entwicklung erreichten mit 233 Millionen Euro einen neuen Höchststand (Vorjahr: 217 Millionen Euro) und haben sich in den letzten zehn Jahren verdoppelt. Allein der Anteil, der auf Digitalisierungs-Themen entfiel, lag bei etwa 100 Millionen Euro.

Für Sachinvestitionen gab Claas etwa 160 Millionen Euro aus. Damit wurde begonnen, im Traktorenwerk in Le Mans (Frankreich) die Hauptmontagelinie neu zu organisieren. Diese Investition soll weiteres Wachstum ermöglichen. Außerdem wird in Hamm ein neues Hochregallager gebaut, und im Stammwerk Harsewinkel konnte das neue Test- und Prüfzentrum für Maschinenkomponenten fertigstellt werden.

Die weltweite Mitarbeiterzahl stieg zum 30. September 2018 leicht auf 11.132 (Vorjahr: 10.961). In Deutschland zeigte sich ein ähnlicher Trend. Dort waren zum Geschäftsjahresende 5.295 Mitarbeiter (Vorjahr 5.100) beschäftigt. Die Zahl der Auszubildenden stieg 2018 auf 714 (Vorjahr: 677).

Für das aktuelle Geschäftsjahr 2019 rechnet Claas trotz regionaler Unsicherheiten mit einer stabilen Entwicklung auf den globalen Landtechnikmärkten. Zu den Treibern zählt weiter die steigende Nachfrage nach professioneller Landtechnik.

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