Deutz mit leichter Umsatzsteigerung

Die Bereiche Baumschinen und Landmaschinen legten im Jahr 2016 an Umsatz zu, obwohl weniger Motoren verkauft wurden.

Foto: Werkbild

Die Auftragseingänge der Deutz AG lagen im Jahre 2016 mit 1.261,4 Millionen Euro rund 2,9 Prozent über denen des Vorjahres mit 1.225,9 Millionen Euro. Vor allem die Bereiche Baumaschinen, Material Handling, Landtechnik und das Servicegeschäft legten zu. Der Absatz von 132.539 Motoren nahm hingegen um 3,8 Prozent zum Vorjahr ab. Besonders im Bereich stationärer Anlagen und Automotive wurden weniger Motoren verkauft. Trotzdem lag der Umsatz in diesem Bereich mit 1.260,2 Millionen Euro, 1 Prozent über dem Vorjahreswert von 1.247,2 Millionen Euro. Vor allem in Asien, in Europa, im mittleren Osten und in Afrika wurde ein Anstieg verzeichnet, in Amerika hingegen musste Deutz 13 Prozent Umsatzeinbußen hinnehmen.

Das EBIT stieg von 18,5 Millionen Euro in 2015 auf 23,4 Millionen Euro in 2016. Ebenfalls verbesserte sich die EBIT-Rendite von 0,4 auf 1,9 Prozent. Durch die Erhöhung des Konzernergebnisses von 3,5 Millionen auf 16 Millionen Euro, stieg das Ergebnis je Aktie um 0,10 Euro auf 0,14 Euro. Laut Deutz sind die Ergebnissteigerungen auf geringere Materialkosten und Abschreibungen sowie die Standortoptimierung zurückzuführen.

Ein Anstieg von 0.8 Prozent gegenüber dem Vorjahr verzeichnete die Eigenkapitalquote mit 46,3 Prozent. Der Free Cashflow verringerte sich hingegen von 35 Millionen auf 4,7 Millionen Euro, was auf die Veränderung des Working Capitals zurückzuführen sein soll. Die Zahlung einer unveränderten Dividende in Höhe von 0,07 Euro je Aktie, schlagen Vorstand und Aufsichtsrat vor.

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