Deutz verkauft weniger Motoren

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In den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres hat der Motorenhersteller Deutz 93.853 Motoren verkaufen, dies sind 12,4 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum (107.198 Motoren). Die Umsatzerlöse beliefen sich im ersten Halbjahr 2012 auf 681 Millionen Euro und lagen so um 6 Prozent unter dem hohen Vorjahreswert (724,1 Millionen Euro).

Das operative Ergebnis (EBIT) sank gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 22,7 Millionen Euro auf 21,6 Millionen Euro (44,3 Millionen Euro). Ausschlaggebend für diese Ergebnisentwicklung waren in erster Linie das gesunkene Geschäftsvolumen infolge der konjunkturellen Abkühlung im europäischen Raum und in China sowie einmalige Sondereinflüsse. Auch die Serienanläufe der Motoren der neuen Abgasemissionsstufe konnten in der Anlaufphase noch nicht die erwarteten Ergebnisse bringen. Das Konzernergebnis hat sich infolge um 21,8 Millionen Euro auf 12,1 Millionen Euro (33,9 Millionen Euro) verringert.

Deutz Vorstandsvorsitzender Dr. Helmut Leube sagt dazu: „Wir konnten im ersten Halbjahr nicht an den guten Start in das Geschäftsjahr anknüpfen, dies ist insbesondere eine Folge der gesamtwirtschaftlichen Situation, die derzeit noch mit großen Unsicherheiten behaftet ist. Wir sind aber davon überzeugt, dass Deutz gut für die Zukunft aufgestellt ist und mittel- bis langfristig weiter profitabel wachsen wird.“

Auf Basis der abgeschwächten Nachfrage hat Deutz die Prognosewerte für das laufende Jahr reduziert. Für das Geschäftsjahr 2012 wird nunmehr ein Umsatz in der Bandbreite von 1,3 Milliarden Euro bis 1,4 Milliarden Euro und eine EBIT Marge zwischen 3,0 Prozent und 4,0 Prozent erwartet.

 

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