Hella mit Umsatzplus im dritten Quartal

Hella verkündet ein Umsatz- und Ergebnisplus im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres (1. Juni 2018 bis 31. Mai 2019) und bestätigt die Prognose.

Foto: Tovornik

Der Automobilzulieferer Hella hat die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2018/2019 (1. Juni 2018 bis 28. Februar 2019) mit einem Umsatz- und Ergebnisplus abgeschlossen. So erhöhte sich der währungs- und portfoliobereinigte Konzernumsatz in der Berichtsperiode um 6,2 Prozent. Der berichtete Umsatz stieg unter Berücksichtigung von Wechselkurseffekten sowie der Veräußerung des Großhandelsgeschäftes um 0,8 Prozent auf 5,2 Milliarden Euro (Vorjahr: 5,1 Milliarden Euro).

Das bereinigte operative Ergebnis (bereinigtes EBIT) erhöhte sich im besagten Zeitraum um 5,6 Prozent auf 417 Millionen Euro (Vorjahr: 395 Millionen Euro). Die bereinigte EBIT-Marge beläuft sich auf 8,1 Prozent und liegt damit in etwa auf Vorjahresniveau (Vorjahr: 8,2 Prozent). Das operative Ergebnis (EBIT) erhöhte sich vor dem Hintergrund des abgeschlossenen Ausstiegs aus dem Großhandelsgeschäft deutlich auf 649 Millionen Euro (Vorjahr: 404 Millionen Euro). Die berichtete EBIT-Marge steigt demnach auf 12,6 Prozent (Vorjahr: 7,9 Prozent).

„Der Gegenwind vom Markt hat für uns im dritten Quartal wie erwartet weiter zugenommen. Dennoch sind wir insgesamt auf Kurs“, sagt Dr. Rolf Breidenbach, Vorsitzender der Hella Geschäftsführung.

In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres hat insbesondere das Automotive-Segment zum konzernweiten Umsatzwachstum beigetragen. So hat sich der Umsatz des Segments um 7,5 Prozent auf 4,2 Milliarden Euro erhöht (Vorjahr: 3,9 Milliarden Euro).

Im Aftermarket-Segment ist der Umsatz ohne Berücksichtigung des veräußerten Großhandelsgeschäftes im angesprochenen Zeitraum um 3,8 Prozent auf 492 Millionen Euro gestiegen (Vorjahr: 474 Millionen Euro). Zum Umsatzwachstum beigetragen hat insbesondere das Geschäft mit anspruchsvoller Werkstattausrüstung wie Abgastestgeräten und Scheinwerfereinstellgeräten.

Im Segment Special Applications hat sich in den ersten neun Monaten vor allem das Geschäft für Land- und Baumaschinen sowie Trailer erfolgreich entwickelt. Aufgrund der Schließung des Produktionsstandortes Australien ist der berichtete Umsatz des Segments jedoch insgesamt um 5,4 Prozent auf 298 Millionen Euro zurückgegangen (Vorjahr: 314 Millionen Euro).

Für das laufende Geschäftsjahr 2018/2019 (1. Juni 2018 bis 31.Mai 2019) erwartet Hella aus heutiger Sicht weiterhin eine positive Geschäftsentwicklung und bestätigt die bisherige Prognose. „Auch wenn das vierte Quartal für uns sehr herausfordernd werden wird, bestätigen wir aufgrund des guten Geschäftsverlaufes in den ersten neun Monaten unseren Unternehmensausblick für das volle Geschäftsjahr“, sagt Dr. Rolf Breidenbach.

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