Joint Venture zwischen Deutz und Sany

Deutz schreitet auf dem asiatischen Markt weiter voran und schloss ein Joint Venture mit Sany.

Foto: Werkbild

Deutz hat einen Joint Venture-Vertrag mit Chinas größtem Baumaschinenkonzern Sany abgeschlossen.

Im Rahmen des Joint Ventures, an dem Deutz mit 51 Prozent die Mehrheit hält, wird das Unternehmen die vor Ort bestehende Sany-Motorenproduktion übernehmen und dafür einen mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Betrag investieren. Insgesamt sollen für Sany im Jahr 2022 rund 75.000 neue Motoren der Emissionsstufe IV für den Off-Road-Bereich und der Abgasstufe 6 für On-Road-Anwendungen hergestellt werden.

"Mit Abschluß des Joint Venture-Vertrags haben wir einen wichtigen Meilenstein bei der Umsetzung unserer neuen China-Strategie erreicht. Damit sind wir nun optimal aufgestellt, um am dynamischen Wachstum des weltweit größten Einzelmarkts für Motoren zu partizipieren. Durch die Zusammenarbeit mit unseren lokalen Partnern werden wir unsere Präsenz für Motoren vor Ort deutlich ausbauen. (...)“, so Konzernchef Dr. Frank Hiller.

Neben dem erfolgreichen Abschluss des Joint Venture-Vertrags mit Sany verlaufen auch die weiteren Maßnahmen im Rahmen der internationalen Wachstumsstrategie in China planmäßig. So etwa die Kooperation mit Beinei zur lokalen Auftragsfertigung.

Mit Blick auf die Kooperation zum Ausbau des lokalen Servicegeschäfts zwischen Deutz und Far East Horizon konnten ebenfalls weitere Fortschritte erzielt werden. Mit über 80 Standorten ist Far East Horizon der größte Anbieter im chinesischen Baumaschinen-Vermietungsgeschäft. Dabei werden Deutz-Kunden künftig von digitalen Angeboten, wie etwa einem gemeinsamen Webshop, profitieren.

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