Lemken wächst weiter

Das Jahr 2018 war für Lemken trotz der Trockenheit im Sommer und Herbst ein erfolgreiches Jahr. Der Hersteller konnte den Jahresumsatz um 6 Prozent steigern.

Foto: Tovornik

Lemken konnte sein Geschäft weiter steigern. Mit einem Wachstum von 6 Prozent betrug der Umsatz im Jahr 2018 insgesamt 380 Millionen Euro, obwohl die Auftragslage nach einem guten Start ins Jahr aufgrund der Trockenheit im Jahresverlauf zurück ging. Bei einem unveränderten Exportanteil von 77 Prozent bleibt Deutschland mit einer Umsatzsteigerung von 8 Prozent weiterhin der stärkster Markt. In Westeuropa liefen die Geschäfte insgesamt positiv (besonders in Benelux, Spanien, Italien, Großbritannien). Zwei weitere bedeutsame Exportmärkte sind Kanada und die USA. Aber auch in Indien, Urkaine, Russland, Japan und Australien liefen die Geschäfte gut. Von den Produktgruppen war das Umsatzwachstum bei Pflügen, Kurzscheibeneggen, Sämaschinen und Grubbern am größten.

Zur Jahresmitte übernahm Lemken den Hacktechnik-Spezialisten Steketee (wir berichteten). Eine für die Zukunft geplante Adaption der Kameratechnik auf die Feldspritzen von Lemken gibt zudem Möglichkeiten, Pflanzenschutzmittel noch genauer und sparsamer auszubringen.

Im abgeschlossenen Jahr 2018 hat Lemken 8,5 Millionen Euro in Werkserweiterungen und Modernisierungsmaßnahmen investiert. Außerdem wurde begonnen, eine neue Werkslogistik umzusetzen. Zum Jahresende waren 1.635 Mitarbeiter beschäftigt, 165 mehr als im Vorjahr. Der Zuwachs resultiert aus den 49 Steketee Mitarbeitern sowie neu angestellten Werksmitarbeitern. Auch die Belegschaft bei der Lemken India ist stark gewachsen.Für 2019 liegen die bisherigen Auftragseingänge auf hohem Niveau.

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