Neue Lackieranlage für MTU Friedrichshafen

In der neuen Lackieranlage werden unter anderem die größten MTU-Motoren lackiert, die in militärischen Schiffen, Fähren, Yachten und Behördenschiffen eingesetzt werden.

Foto: Werkbild

Das Unternehmen Rolls-Royce Power Systems, das unter der Marke MTU schnelllaufende Motoren und Antriebssysteme vertreibt, investiert 17 Millionen Euro in eine neue Lackieranlage für Großmotoren und Aggregate am Hauptsitz in Friedrichshafen, an dem auch in Zukunft ein Großteil der Motoren hergestellt wird.

Durch die neue Anlage verringert sich die Durchlaufzeit um rund 20 Prozent, und es kann laut Hersteller umweltschonender und effizienter lackiert werden. Durch den Einsatz von Wasserlack und das lösemittelfreie Reinigen der Motoren und Bauteile wird der Ausstoß von Lösemitteln reduziert. Zusätzlich lässt sich das Wasch- und Spülwasser mehrfach verwenden. Durch die verbesserte Zugänglichkeit und den Bedienkomfort punktet die neue Anlage in den Bereichen Ergonomie, Effizienz und Arbeitssicherheit.

In der Lackieranlage werden MTU-Motoren verschiedener Baureihen lackiert. Unter anderem auch die 8000er Baureihe, deren Motoren bis zu 10.000 kW erzielen und die größten im Portfolio von MTU sind.

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