Pöttinger baut Werk in St. Georgen

Ab 2021 sollen im neuen Pöttinger-Werk in St. Georgen Rundballenpressen und Ladewagen produziert werden

Foto: Werkbild

Nach langjährigem Hin und Her ist die Großinvestition von Pöttinger nun unter Dach und Fach: In der Gemeinde St. Georgen bei Grieskirchen entsteht eine neue Fabrik, so ist unter nachrichten.at im Internet zu lesen. Und weiter heißt es: Am Montag wurde der letzte Optionsvertrag unterschrieben. Damit hat sich das Grieskirchner Familienunternehmen mit den Grundeigentümern geeinigt…

…Rund 16 Hektar hat sich Pöttinger im Gewerbepark Stritzing gesichert. Dort werden dann Erntegeräte wie Rundballenpressen und Ladewagen hergestellt. Etwa 600 Arbeitsplätze sollen im Endausbau geschaffen werden. Gründe für den Neubau sind das Auslaufen eines Mietvertrages in der alten Gföllner-Fabrik in Grieskirchen sowie die „Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit und das weitere Wachstum“, wie Produktions-Geschäftsführer Jörg Lechner sagt. Das genaue Investitionsvolumen sei noch nicht klar. Vor zwei Jahren war von rund 100 Millionen Euro die Rede, dies dürfte ein realistischer Wert sein.

„Die erste Ausbaustufe des Werkes wird bereits 2021 produktiv gehen“, sagt der geschäftsführende Gesellschafter Heinz Pöttinger. Die kontinuierlichen Investitionen und die Optimierung der Prozesse sicherten nicht nur das künftige Wachstum des Unternehmens, sondern langfristig auch den heimischen Standort. Zuletzt errichtete Pöttinger ein Ersatzteil-Logistikcenter in Taufkirchen/Trattnach. Im Stammwerk Grieskirchen werden derzeit die Montage- und Logistikhallen erweitert.

Pöttinger erwirtschaftete 2015/16 (per Ende Juli) mit 1700 Mitarbeitern 301 Millionen Euro Umsatz. Die Exportquote betrug rund 87 Prozent. Weltweit hat Pöttinger 18 Standorte, davon drei Produktionsstätten in Grieskirchen, Tschechien und Deutschland.
 

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