Rolls-Royce Power Systems auf Erfolgskurs

Mit dem Ergebnis 2017 trägt der Geschäftsbereich Power Systems mit seiner Kernmarke MTU 19 Prozent zum Gesamtumsatz der Rolls-Royce-Gruppe bei.

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„Rolls-Royce Power Systems hat im vergangenen Geschäftsjahr eine starke Leistung erbracht und sich gegenüber dem Wettbewerb gut behauptet“, erklärt Vorstandsvorsitzender Andreas Schell zu den Ergebnissen des Jahres 2017. Der bereinigte Umsatz stieg gegenüber 2016 um 3 Prozent auf 2,92 Milliarden Pfund Sterling (3,27 Milliarden Euro). Auch die Umsatzrendite erhöhte sich deutlich auf 11,3 Prozent (+ 4,1 Prozentpunkte).
 
Im Vergleich zum Vorjahr ist der Gewinn um 61 Prozent auf 330 Millionen Pfund (389 Millionen Euro) angestiegen. Der Auftragsbestand ist mit 2,19 Milliarden Pfund (2,45 Milliarden Euro) gut bestückt und 4 Prozent höher als 2016. Mit dem Ergebnis 2017 trägt der Geschäftsbereich Power Systems mit seiner Kernmarke MTU 19 Prozent zum Gesamtumsatz der Rolls-Royce-Gruppe bei und ist somit wiederum zweitstärkster Umsatzträger im Konzern.

Deutlich gewachsen ist 2017 der Absatz von Motoren für die Bau-, Agrarwirtschaft und die Industrie. Die frühzeitige Weiterentwicklung der Motoren der unteren Leistungsbereiche für die in Europa ab dem Jahr 2019 anstehende neue Emissionsstufe V, führte zu Verträgen mit großen Stückzahlen. 
 
Die Service-Initiative hat 2017 Früchte getragen: Der gesamte Service-Umsatz wuchs um 6 Prozent, insbesondere durch das Geschäft mit den wiederaufgearbeiteten MTU-Reman-Motoren und mit Serviceleistungen im erstarkten Öl- und Gasgeschäft in den USA.
 
Ein Drittel des Gesamtumsatzes von Rolls-Royce Power Systems brachte auch 2017 der weiterhin zukunftsträchtige Energiesektor ein. Vor allem bei Dieselsystemen für Notstromaggregate konnten weitere Zuwächse gewonnen werden. Das Geschäft mit mittelschnelllaufenden Aggregaten der Tochtergesellschaft Bergen Engines A.S. stabilisierte sich in 2017 vor allem mit Aufträgen zur Lieferung von Stromerzeugungsanlagen und deren Service. 

 
„Für 2018 wird erwartet, dass die gesunde Dynamik anhält – wir streben weiteres Wachstum an, aber wir behalten unsere Flexibilität bei und führen unser Transformationsprogramm konsequent fort. Denn wir sind abhängig von volatilen Endmärkten“, erklärt Andreas Schell mit Blick in die Zukunft.

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