Rolls-Royce ordnet seine Marken neu

Rolls-Royce sortiert sich ab Herbst neu und konnte den Umsatz im ersten Halbjahr 2019 steigern.

Foto: Werkbild

Derzeit entsteht eine neue Markenarchitektur im Geschäftsbereich Power Systems von Rolls-Royce, die ab Herbst mit dem Start des neuen MTU Internetauftritts sichtbar umgesetzt wird. Die neue Markenstruktur unterstützt die Zukunftsstrategie PS 2030 des Geschäftsbereichs Power Systems und den globalen Wachstumskurs. Rolls-Royce wird die Unternehmensmarke und die Arbeitgebermarke sein. Folglich werden die Unternehmen des Geschäftsbereichs, die MTU im Namen tragen, eine neue Bezeichnung erhalten. MTU, als die bei den Kunden bekannte Marke, bezeichnet weiterhin die Produkte und Lösungen. Die bisherige Marke MTU Onsite Energy für die dezentrale Energieversorgung wird in MTU integriert.

Ein erster sichtbarer Schritt wird die Umbenennung von vier operativen Gesellschaften sein, die als produzierende Werke Produkte und Lösungen (Englisch: Solutions) herstellen: Zum Beispiel wird aus der MTU Friedrichshafen GmbH im Herbst 2019 die Rolls-Royce Solutions GmbH. Die weiteren Tochtergesellschaften werden Zug um Zug neue Bezeichnungen nach diesem Vorbild erhalten. Auch die Produkte von Bergen Engines werden Teil der neuen Markenarchitektur. „Die neue Markenarchitektur schafft klare Verhältnisse und eine bessere Sichtbarkeit unseres Unternehmens und seiner Produkte“, sagt Andreas Schell, Vorstandsvorsitzender von RollsRoyce Power Systems.

Umsatzsteigerung in der ersten Jahreshälfte

Der Rolls-Royce-Geschäftsbereich Power Systems hat in der ersten Hälfte des Jahres 2019 Umsatz und Gewinn gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum trotz unsicherer Lage der Weltwirtschaft deutlich gesteigert. Der bereinigte Umsatz stieg um 6 Prozent auf 1,553 Milliarden Pfund (umgerechnet 1,778 Milliarden Euro). Das Geschäftsfeld Energieerzeugung trug zum Neugeschäft im ersten Halbjahr 2019 besonders stark bei. Vor allem die Notstromversorgung für missionskritische Anlagen wie beispielsweise Datencenter, wird weiterhin stark nachgefragt.

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