Selbstfahrende Rundballenpresse

Der amerikanische Hersteller Vermeer hat mit der ZR5 eine selbstfahrende Rundballenpresse vorgestellt.

Foto: Werkbild

Vermeer hat auf den amerikanischen "Husker Harvest Days" mit der ZR5 eine selbstfahrende Rundballenpresse vorgestellt. Die Maschine basiert auf einer herkömmlichen variablen Rundballenpresse von Vermeer und wurde durch Selbstfahrer-Komponenten wie einen eigenen Antrieb, ein größeres Fahrwerk, eine Kabine und dergleichen ergänzt. Die ZR5 soll es mit zwei möglichen maximalen Durchmesser von 183 cm und 155 cm geben.

Die ZR5 arbeitet ähnlich wie viele Rasenpflegemaschinen mit einem "Null-Wendekreis": Dabei können die vorderen Räder frei drehen, über die großen Antriebsräder erfolgt der hydraulische Vortrieb und auch die Richtungssteuerung, so dass es möglich ist, auf der Stelle zu wenden. Das ermöglicht der ZR5, die Ballen im 90° Grad-Winkel (rechts oder links) zum Schwad abzulegen - laut Vermeer soll sich so das Ballen sammeln um 35 % schneller erledigen lassen.

Die Press-Funktionen hat der amerikanische Hersteller weitgehend automatisiert: Der Fahrer braucht zum Starten nur per Pedal anfahren und eine Taste betätigen, dann laufen alle weiteren Funktionen wie das Anhalten, das Binden, der 90°-Grad-Schwenk sowie das Auswerfen und Zurückschwenken folgegesteuert ab. Es wird auch an einer automatischen Geschwindigkeitsregelung gearbeitet.

Ein Blick auf die Pickup ist nicht möglich, sie befindet sich unter und hinter Kabine. Das Problem hat Vermeer mit Kameras gelöst; eine weitere Kamera blickt zur Ballenkontrolle in die Presskammer.
Besonderen Wert legt Vermeer auf die patentierte Federung der ZR5, die eine ruhige Fahrt ermöglichen soll und so den Fahrerkomfort merklich steigert. Zum Komfort soll auch die große Kabine mit guter Rundumsicht beitragen. Auf der Straße ist die ZR5 mit gut 40 km/h zügig zur nächsten Fläche umgesetzt.

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