Sky Agriculture startet in Deutschland

Foto: Archiv

Die französische Firma Sky Agriculture, eine Tochter von Sulky Burel mit Firmensitz in Blain (Westfrankreich), hat schon seit 2012 den Vertrieb und die Weiterentwicklung der Mulch- und Direktsaatmaschinen von Sulky übernommen. Zu den Produkten gehören die Mulchsaatmaschine „Maxidrill“ (Fahrbericht profi 12/2014) und die Direktsaatmaschine „Easydrill“. Beide wird Sky Agriculture auf der Agritechnica in Halle 11, Stand C33 vorstellen. In Deutschland ist Sky Agriculture bisher erst mit einem Büro für Vertrieb und Marketing in Würzburg und einem Ersatzteillager in Uelzen vertreten. Annie Arsène will nun von Würzburg aus das deutsche Händlernetz entwickeln und die Vertriebsaktivitäten strukturieren. Bislang laufen in Deutschland allerdings nur 15 Drillmaschinen von Sky Agriculture, die Referenzkunden sind in ganz Deutschland verteilt.

Die Easydrill ist zwar nicht neu – im Jahr 2016 wird sie eigentlich schon vierzig Jahre alt. Sie hat nur einmal ihre Farbe von blau nach grün gewechselt, seit sie von Sky Agriculture vertrieben wird. Doch die Easydrill könnte neuen Aufwind bekommen, meint David Guy, Geschäftsführer von Sky Agriculture. Herbizidresistenzen bei Ungräsern lautet das Stichwort.

David Guy ist gleichzeitig Landwirt und bewirtschaftet seine Flächen im Westen Frankreichs seit 13 Jahren pfluglos. Und so konnte er nebenbei auch Erfahrungen mit Zwischenfrüchten zur Unterdrückung von Herbizid-resistenten Gräsern sammeln. Und hier passt seiner Meinung nach die Easydrill sehr gut hin. Denn die Säschare auf der Innenseite von leicht schräggestellten Scheiben bewegen den Boden für die Saatgutablage kaum. Das verhindert bei der Durchsaat der Hauptfrucht in einen absterbenden Zwischenfruchtbestand das Keimen von Ungräsern wie Ackerfuchsschwanz oder Weidelgras.

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