Digitalisierung: Kostenlose Angebote für die Agrarbranche

Das „Coala“ berät Landwirte, Lohnunternehmer und Landtechnikfirmen, um diese für den digitalen Wandel fit zu machen

Foto: Werkbild

Große Agrarbetriebe machen es vor: Prozesse werden automatisiert, Daten gesammelt und zur Verbesserung der Effizienz genutzt. Kleinere Betriebe mit kleinerem Geldbeutel können dabei nur zuschauen. Oftmals sind Investitionen in neue Technologien zu kostspielig oder für das eigene Vorhaben überdimensioniert. Die wissenschaftlichen Mitarbeiter Alexander Grunwald und Nikolas Neddermann vom Competence Center of Applied Agricultural Engineering (Coala) an der Hochschule Osnabrück wissen, mit welchen Herausforderungen kleinere Betriebe der Agrarbranche zu kämpfen haben.

Seit Oktober 2017 ist das Coala Partner im Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Lingen. In diesem vom Bundeswirtschaftsministerium geförderten Projekt kümmern sie sich darum, dass auch kleinere Betriebe auf den Digitalisierungszug aufspringen können.

Einige Betriebsleiter nutzen bereits diese Möglichkeit, denn gerade im Bereich der Dokumentation können sie profitieren. Nicht nur die Dokumentation ist aufwändiger geworden. Inzwischen müssen Landwirte aufgrund von geänderten Dünge-Richtlinien wesentlich effizienter düngen als noch vor einigen Jahren.

Mit fünf weiteren Projektpartnern steht das Coala Landwirten, Lohnunternehmen oder Agrartechnikunternehmen zur Seite, um sie im Rahmen des Projekts „Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Lingen“ für den digitalen Wandel fit zu machen. Und das anbieterneutral und kostenlos. Berührungsängste brauchen die Betriebsleiter nicht zu haben. Selbst kleine Schritte können bereits große Effekte haben. Und das Thema „Datennutzung und -verwertung in der Landwirtschaft“, mit dem sich das Kompetenzzentrum hauptsächlich beschäftigt, ist gerade auch für kleinere Betriebe interessant.

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