Idee des Monats: Neues Herz und neues Hirn

Wir präsentieren Ihnen hier eine spannende Idee aus der Praxis: Von der Praxis, für die Praxis.

Wir sind Ökolandwirte und arbeiten seit 2010 im Ackerbau zusammen. Im selben Jahr haben wir eine Horsch SW 2300 DS mit 6 m Arbeitsbreite aus dem Baujahr 1996 gekauft. Insgesamt waren wir damit sehr zufrieden. Doch ließen die Genauigkeit und die Zuverlässigkeit des mechanisch angetriebenen Dosierers stark nach.

Gemeinsam mit den Mitarbeitern unseres BayWa-Stützpunktes und der Firma Horsch beschlossen wir, eine elektrische Dosierung mit ISO-Bus-Steuerung nachzurüsten. Hierzu kauften wir den Dosierer, den Jobrechner und den Kabelbaum einer aktuellen ­Pron­to 6 DC und bauten diesen ein. Horsch lieferte dazu wie auch zu den anderen Komponenten eine sehr genaue Einbauanleitung mit.

Der neue Dosierer passte genau zwischen den Saatguttank und den Verteilschläuchen der alten Maschine. Nur für den elektrischen Antrieb mussten wir Platz am Rahmen schaffen. Zusätzlich haben wir einen neuen Füllstandssensor und einen Radarsensor montiert.

Den Jobrechner konnten wir vorne am Rahmen des Saattanks befestigen. Die Befestigung des Dosierers aber hat nicht exakt gepasst. Deshalb bauten wir dafür einen eigenen Rahmen für die mitgelieferten Gewindestangen.

Zusammen mit ein paar neuen Saatgutschläuchen haben wir 3 500 Euro in Material investiert, und zu zweit benötigten wir im Winter zwei Tage für den Umbau. Unsere Drille ist nun wieder auf dem aktuellen Stand der Technik.

Die alten Dosierwellen passten sogar in den neuen Dosierer. Das Abdrehen ist jetzt sehr komfortabel, was bei einem...


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