Agritechnica 2019: Neues aus Hannover Teil 10

Nicht alles was so bezeichnet wird, ist auch so.

Nicht alles was so bezeichnet wird, ist auch so: Reifendruckregelanlagen, deren Luftleitungen von außen über die Kotflügel zu den Rädern verlaufen, gibt es schon eine ganze Zeit. Neu im Programm bei McCormick ist dieses System unter dem Namen "easygrip". Dieses aber als integrierte Reifendruckregelanlage zu präsentieren, halten wir - vorsichtig gesagt - für etwas gewagt.

Weitere Auffälligkeiten, die uns auf unseren Streifzügen durch die Agritechnica-Hallen aufgefallen sind, zeigen wir Ihnen wie immer in unserer Bildergalerie.

Aus Österreich kommt die neue, innovative Hackmaschine VarioChop. Eine der Neuheiten daran ist z.B. die hydraulische Breitenverstellung der Elemente, um möglichst nah an den Kulturpflanzen zu hacken. (Bildquelle: Schulz)

Stapel zeigt seine elektrohydraulische Lenkung Pro Steer, die an verschiedenen Anhängern integriert werden kann... (Bildquelle: Bertling)

...Über ein Bedienteil kann der Fahrer zwischen unterschiedlichen Fahrmodi wie Hundegang, spurtreu, manuell oder Straße wählen. Im Straßenmodus wird der Lenkeinschlag ab einer bestimmten Geschwindigkeit reduziert oder ganz gesperrt. Die nötigen Daten bezieht das System über Lenkwinkel- und Geschwindigkeitssensoren an den Achsen sowie über einen Winkelsensor an der K50-Kugel. (Bildquelle: Bertling)

Das Smart Worklight System von Hella ermöglicht es, einzelne LED-Dioden im Scheinwerfer anzusteuern und somit Bereiche gezielt auszuleuchten. Zudem besteht zukünftig die Möglichkeit die Lichtfarbe zu verändern, um bei unterschiedlichen Witterungen (z.B. Regen) durch gelbliches Licht weniger Reflektionen zu verursachen und somit eine bessere Durchdringung und weitere Sicht zu schaffen. Die Bedienung erfolgt über das Schlepperterminal. (Bildquelle: Bertling)

Mit einem 77GHz-Radarsensor will Hella zukünftig mehr Sicherheit auf den Schlepper bringen. Er soll in das Kabinendach integriert werden und erfasst Hindernisse in einem Radius von 150 Grad im vorderen Bereich des Schleppers. Dabei unterscheidet er zwischen stehenden Hindernissen oder beispielsweise laufenden Personen. Die Reichweite beträgt rund 80 bis 100 m. (Bildquelle: Bertling)

MAN bietet für die großen Motoren bis 580 kW ab 2021 hydraulische Stößel ab. Damit entfällt das sonst übliche Einstellen der Ventile. So sollen längere Laufzeiten mit weniger Serviceintervallen ermöglicht werden. (Bildquelle: Bensing)

Bei Lemken steht die erste eigene Selbstfahrspritze Nova 14 mit 4.800 bis 7.200 l Behälter, 24 bis 39 m Gestänge und 245 PS Deutz-Motor. Das Fahrwerk mit 4-Rad-Lenkung und Poclain-Radmotoren hat eine hydropneumatische Federung und ist in der Bodenfreiheit von 1,20 bis 1,60 m zu verstellen, die Spurweite von 1,80 m bis 2,30 m. Die Spritzgestänge wurden mit einem französischen Gestängehersteller entwickelt und sind auch bei den neuen Orion-Anhängespritzen zu finden... (Bildquelle: Wilmer)

...Die Kabine beziehet Lemken von Krone, der Fahrerplatz mit Multifunktionshebel wurde zusammen mit Grammer entwickelt. (Bildquelle: Wilmer)

Die 12 m breite, aufgesattelte Kurzscheibenegge von Valentini fällt auch durch ihre besondere Scheibenform auf... (Bildquelle: Colsman)

...die ein zuverlässiges Drehen der Scheiben auch unter besonders feuchten oder trockenen Bedingungen ermöglichen soll. (Bildquelle: Colsman)

Imposant ist dieser 15er Deutz der Baureihe 514 auf dem Stand des Auspuff-, Schalldämpfer- und Tankherstellers Borges mit seinen zwei Edelstahl-Pipes. Für diejenigen, die sich auch für einen neuen Auspuff interessieren, bietet das Unternehmen nun einen Schalldämpfer-Konfigurator auf der Homepage (www.borges-seelze.de) für den individuellen Look an. (Bildquelle: Bertling)

Aus Ungarn kommt diese neu entwickelte Feuerlöscheinrichtung. Der Fronttank wiegt leer 550 kg und fasst 650 l Wasser. Wahlweise wird eine Pumpe mit Elektro- oder Hydraulikantrieb montiert. Mit dem 20 m langen Schlauch und Düse ist der rund 7.000 Euro teure Field Fireman sofort einsatzbereit. (Bildquelle: Wilmer)

Geräteträger mit vier verschiedenen Docplätzen, batteriebetrieben, vier Radarsensoren, einem Highflashlighter zur Umwelterkennung und vier elektrischen Radmotoren. Der contadino von Continental soll Landtechnikherstellern ohne Robotikerfahrung den Einstieg in die Robotik ermöglichen. (Bildquelle: Colsman)


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