VDI verleiht Nachwuchsförderungspreise in der Agrartechnik

Drei Studierende der Universität Hohenheim, der TU Dresden und der TH Bingen für ihre agrartechnischen Abschlussarbeiten ausgezeichnet.

Der Max-Eyth-Nachwuchsförderungspreis des VDI für die besten agrartechnischen Abschlussarbeiten aus den Fachhochschulen und Universitäten wird in diesem Jahr an drei Studierende verliehen. Der mit je 600 Euro dotierte Preis kann durch die pandemiebedingte Absage jedoch nicht wie gewohnt auf der Nachwuchsförderungstagung des VDI-Fachbereichs Max-Eyth-Gesellschaft Agrartechnik (MEG) vergeben werden. Eine nachträgliche Würdigung ihrer Leistungen ist auf der Tagung am 7. Mai 2021 in Mannheim geplant. Der Landtechnikhersteller John Deere wird dann Gastgeber der Veranstaltung sein.

Aus dem Kreis der Bewerbungen hat die Kommission des MEG Fachausschusses Nachwuchsförderung drei Preisträger ermittelt:

  • M. Sc. Patricia Fuchs vom Institut für Agrartechnik an der Universität Hohenheim wird für ihre Untersuchungen zur ultra- und circadianen Rhythmik und dem Melatoninhaushalt von Milchkühen auf Landwirtschaftsbetrieben mit automatischem Melksystem ausgezeichnet.
  • Dipl.-Ing. Anika Lindenberger, Professur für Agrarsystemtechnik an der Technischen Universität Dresden, wird für ihre numerische Analyse der Luft- und Partikelströmung im Bereich des Gutflusses einer landwirtschaftlichen Erntemaschine geehrt.
  • B. Sc. Christoph Ludwig vom Fachbereich Agrarwirtschaft an der Technischen Hochschule Bingen erhält die Auszeichnung für seinen Verfahrensvergleich verschiedener Techniken zur Kühlung von Druschfrüchten unter Berücksichtigung klimatischer Unterschiede.

Der Max-Eyth-Nachwuchsförderungspreis wurde 1978 von der Max-Eyth-Gesellschaft für Agrartechnik e. V. gestiftet und wird seit 1995 vom VDI jährlich im Rahmen der Nachwuchsförderungstagung des VDI-Fachbereichs Max-Eyth-Gesellschaft Agrartechnik als Auszeichnung für die besten agrartechnischen Abschlussarbeiten aus den Fachhochschulen und Universitäten vergeben. Der Preis wird an bis zu vier Preisträger*innen verliehen.

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