Bosch Rexroth: Umsatz 2019 auf Rekordniveau

Mit rund 6,2 Milliarden Euro hielt das Unternehmen den Umsatz 2019 auf dem Vorjahresniveau. Wegen der Corona-Krise sind die Erwartungen für 2020 getrübt.

Erfolgreiches Jahr 2019

Der Anbieter von Antriebs- und Steuerungstechnologien Bosch Rexroth hat 2019 in einem schwierigen Umfeld und trotz zurückgehender Auftragseingänge den Umsatz auf dem Rekordniveau des Vorjahres halten können. Profitiert hat das Unternehmen dabei nach eigenen Angaben vor allem von seinem soliden Kerngeschäft mit Hydraulik sowie dem weiteren Ausbau des Angebots im Bereich Fabrikautomation als wichtigem Türöffner für neue Märkte. „Wir ziehen eine positive Bilanz für das Jahr 2019“, erklärt Rolf Najork, Geschäftsführer der Robert Bosch GmbH mit Verantwortung für den Bereich Industrietechnik und Vorstandsvorsitzender der Bosch Rexroth AG. „Angesichts der volatilen Märkte und der spürbaren Konjunkturabkühlung war dieses sehr gute Ergebnis alles andere als ein Selbstläufer. Es zeigt, dass unsere breite Aufstellung mit verschiedenen Geschäftsfeldern ein großer Vorteil ist, und dass wir mit unseren strukturellen Anpassungen die richtigen Weichen gestellt haben.“

Fabrik der Zukunft

Im Bereich der Fabrikautomation bilden die vernetzte Montage und Intralogistik einen wichtigen strategischen Schwerpunkt von Bosch Rexroth. Im Zentrum steht dabei die Vision der Fabrik der Zukunft mit softwarebasierten, automatisierten und vernetzten Lösungen. In diesem Geschäftsbereich konnte das Unternehmen im vergangenen Jahr unter anderem mit der offenen Automatisierungsplattform ctrlX Automation seine Position als Innovationstreiber weiter stärken. Für mehr Flexibilität und höhere Produktivität in der automatisierten Fabrik stellte das Unternehmen 2019 erstmals das ActiveShuttle vor. Das autonome Transportsystem befördert Lasten bis zu 260 Kilogramm und wird vollautomatisiert mit Hilfe einer integrierten Hubplattform be- und entladen.

Für das laufende Geschäftsjahr 2020 rechnet Bosch Rexroth mit einer rückläufigen Geschäftsentwicklung in allen Regionen und Branchen. Ursache sind zum einen die allgemeine Konjunkturschwäche sowie der Strukturwandel in Kundenbranchen, die eng mit der Automobilindustrie verbunden sind. Zum anderen trübt die weltweite Covid-19-Pandemie die Geschäftserwartungen für 2020.

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