Deutz: Umsatzziel deutlich übertroffen

Im Geschäftsjahr 2018 verzeichnete der Deutz-Konzern Bestellungen im Wert von 1,95 Milliarden Euro. Das sind etwa 25 Prozent mehr als im Vorjahr (1,56 Milliarden Euro). Dabei legten alle

Im Geschäftsjahr 2018 verzeichnete der Deutz-Konzern Bestellungen im Wert von 1,95 Milliarden Euro. Das sind etwa 25 Prozent mehr als im Vorjahr (1,56 Milliarden Euro). Dabei legten alle Off-Highway-Anwendungen und das Servicegeschäft zu. Deutz hat in 2018 Umsatzerlöse von 1,78 Milliarden Euro erzielt, und somit etwa 20 Prozent mehr als im Vorjahr sind. Somit wurden die prognostizierte Umsatzsteigerung aus 2017 auf mehr als 1,6 Milliarden Euro übertroffen.

Das Konzernergebnis hingegen ist um 48,6 Millionen Euro auf 69,9 Millionen Euro gesunken. Dies führte zu einem Ergebnis je Aktie in Höhe von 0,58 Euro (2017: 0,98 Euro). Bereinigt um die Sondereffekte des Vorjahres, die im Wesentlichen auf Immobilienverkäufe zurückzuführen waren und sich nach Steuern auf 85,5 Millionen Euro beliefen, hat sich das Konzernergebnis um 36,9 Millionen Euro erhöht. Das bereinigte Ergebnis je Aktie stieg entsprechend von 0,27 Euro im Vorjahr auf 0,58 Euro im Berichtsjahr.

Das operative Ergebnis (EBIT vor Sondereffekten) lag im vergangenen Geschäftsjahr mit 82,0 Millionen Euro um 42,3 Millionen Euro über dem Vorjahreswert. Diese Entwicklung ist hauptsächlich auf das höhere Geschäftsvolumen sowie positive Effekte aus den eingeleiteten Effizienzmaßnahmen zurückzuführen. Zudem stieg Deutz aus dem Joint Venture Deutz Dalian aus.

Die EBIT-Rendite vor Sondereffekten hat sich im Geschäftsjahr 2018 auf 4,6 Prozent verbessert (2017: 2,7 Prozent). Zu Beginn des Jahres ging Deutz von einem moderaten Anstieg der EBIT-Marge vor Sondereffekten aus.

Ausblick für das Geschäftsjahr 2019

Der Jahresbeginn 2019 ist geprägt durch einen hohen Auftragsbestand, der insbesondere mit Blick auf das erste Halbjahr das Geschäft zu großen Teilen absichern dürfte. Insgesamt wird für das Geschäftsjahr 2019 von einem Umsatzanstieg auf mehr als 1,8 Milliarden Euro ausgegangen. Die EBIT-Rendite vor Sondereffekten sollte ebenfalls weiter ansteigen und mindestens 5 Prozent betragen. Diese Verbesserung dürfte vor allem aus dem erwarteten Umsatzwachstum resultieren, aber auch aus den verschiedenen Initiativen zur Steigerung der Effizienz.

Positive Sondereffekte könnten sich im Jahr 2019 durch die Zahlung der finalen Kaufpreisrate für die Veräußerung des Standorts Köln-Deutz in einer Größenordnung von rund 50 Millionen Euro ergeben.

Artikel geschrieben von

Gottfried Eikel

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