Lemken hält den Umsatz

Das Familienunternehmen aus Alpen konnte sein Umsatzniveau 2019 bei 380 Mio. Euro halten. Der Exportanteil blieb bei 77 Prozent.

Westeuropa stabil, starker Zuwachs in Nordamerika

2019 war ein schwieriges Jahr für die Landwirte und die Landtechnikbranche. Nach einem sehr guten ersten Halbjahr gingen die Umsätze für Lemken unerwartet deutlich zurück. Politische Unsicherheiten, extreme Klimabedingungen und Handelsbeschränkungen machten Landwirten und Landtechnikherstellern zu schaffen. Insgesamt schloss Lemken das Jahr mit 380 Mio. Euro ab und hielt damit das Umsatzniveau des Vorjahres. Auch der Exportanteil lag unverändert bei 77 Prozent.

Während der Absatz in Deutschland um 2 Prozent sank, stieg er in Frankreich um 26 Prozent. Insgesamt konnte in Westeuropa so ein leichtes Umsatz-Plus verzeichnet werden. In Zentral- und Osteuropa ging der Umsatz um knapp 9 Prozent zurück. Auch in Asien, Australien und Neuseeland blickt Lemken auf ein schwächeres Jahr zurück. In Nordamerika dagegen konnte der Absatz deutlich gesteigert werden. Durch ein Wachstum von 23 Prozent sind die USA jetzt der viertgrößte Markt des Landtechnikherstellers aus Alpen.

Pflanzenbau von Aussaat bis Ernte

Seit das Produktprogramm im vergangenen Jahr um Düngerstreuer ergänzt wurde, können Landwirte jetzt das komplette Programm von der Aussaat bis zur Ernte aus einer Hand beziehen. Auch aus den anderen Produktbereichen konnte Lemken auf der Agritechnica Neuentwicklungen präsentieren. Dazu zählen die Hackgeräte der übernommenen niederländischen Firma Steketee, der Anbaudrehpflug Juwel 10, sowie die neue Anhängefeldspritze Orion und die erste selbstfahrende Feldspritze Nova.

9 Millionen Euro wurden in neue Produktionsanlagen und eine verbesserte Werkslogistik investiert. Die Mitarbeiterzahl stieg auf 1 666 Mitarbeiter zum Jahresende.

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