Nachwuchstalente erhalten Helmut Claas-Stipendien

Auch in diesem Jahr zeichnete die Claas Stiftung Studierende der Agrar- und Ingenieurswissenschaften für hervorragende Abschlussarbeiten im Bereich der Landtechnik aus.

Normalerweise halten die Studierenden bei der Preisverleihung Vorträge zu ihren eingereichten Abschlussarbeiten und stellen ihre Forschungsgebiete vor. In diesem Jahr fand die Veranstaltung aufgrund der Corona Pandemie zum ersten Mal virtuell statt. Sylvia Looks, Vorstand der Claas Stiftung, erklärte: „Wir lassen uns von Covid nicht unterkriegen, sondern halten an der Idee der Claas Stiftung fest und fördern auch in diesem Jahr Talente in den Bereichen Landwirtschaft und Agrartechnik“. Auch Frank Klüsener, Vorstand der Claas Stiftung, betonte­: „Lassen Sie uns die akademischen Leistungen dieser Studenten sowie ihr persönliches Engagement, ihren Enthusiasmus und ihre Hingabe für die Landwirtschaft und verwandte Bereiche trotz dieser herausfordernden Zeiten anerkennen“.

Seit über 20 Jahren werden die Helmut Claas-Stipendien, Bonuspreise und Internationale Studierenden-Preise mit einem diesjährigen Gesamtwert von über 36.000 Euro an Nachwuchstalente verschiedener internationaler Universitäten vergeben. In diesem Jahr wurden 13 Studierende aus Deutschland, England, den Niederlanden, Ungarn, Slowakei, Rumänien, Polen, Russland und Usbekistan ausgezeichnet.

Ausgezeichnete Abschlussarbeiten

1. Preis: Linda Richter, Studentin an der Universität "OWL University of Applied Sciences“ in Höxter, wurde mit dem ersten Preis ausgezeichnet – einem Stipendium in Höhe von 7.200 Euro. Sie studierte Umweltingenieurwesen und beschäftigte sich in ihrer Bachelorarbeit, die sie in Kooperation mit einer norwegischen Universität geschrieben hat, mit dem Thema „Rückgewinnung von Nährstoffen aus Urin“.

2. Preis: Johannes Frey durfte sich über den zweiten Platz und ein Stipendium von 6.000 Euro freuen. Er absolvierte den Bachelor an der Hochschule in Esslingen im Fach Maschinenbau. Seine Abschlussarbeit handelt von der Entwicklung eines „mobilen Agrarroboters für die mechanische Beikrautregulierung“.

3. Preis: Den dritten Platz, der mit 4.800 Euro dotiert ist, belegte Jan Rebmann, Student an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen im Bereich Agrarwissenschaften. Er untersuchte in seiner Arbeit die Leistungsfähigkeit einer kameragesteuerten Hacke im Pflanzenbau.

4. Preis: Abigail Allen studierte an der Harper Adams University (UK) und erhielt für ihre Arbeit den 4. Platz und somit ein Stipendium in Höhe von 3.600 Euro. Sie untersuchte in ihrer Abschlussarbeit die Eigenschaften von Buchweizen zur Unterdrückung von Schwarzgras.

Bonuspreise:

Zusätzlich zu den Jahresstipendien wurden zwei Bonuspreise im Wert von je 1.500 Euro verliehen.

Im Bereich „Agrartechnik und -management“ erhielt Johannes Munz von der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen den Bonuspreis für seine Untersuchungen zum Einsatz eines Feldhäckslers in der Getreideernte.

In der Rubrik „Food Marketing“ wurde Hannah Baldwin von der Harper Adams University (UK) für ihre Arbeit zur Untersuchung mikrobieller Eigenschaften von Truthähnen im Schlachtbetrieb ausgezeichnet.

Internationale Studierenden-Preise:

Die Internationalen Studierenden-Preise im Wert von je 2.000 Euro erhielten Studierende der Banat Universität für Agrarwissenschaften Timisoara (Rumänien), der Universität für Technik und Wirtschaft Budapest (Ungarn), der Universität Wageningen (Niederlande), der Universität für Landwirtschaft Nitra (Slowakei), der staatlichen Kuban Universität für Agrarwissenschaften (Russland) und der Universität Poznan (Polen). Eine weitere Förderung ging an Dilshod Umarov aus Usbekistan, Student des internationalen Masters im Agrarmanagement der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf.

Über die CLAAS Stiftung

Die Stiftung arbeitet mit einer Jury aus internationalen Experten der Agrarwissenschaft zusammen und kooperiert mit renommierten Hochschulen im In- und Ausland. Das Stiftungskapital beträgt 10 Mio. Euro. Neben dem Helmut Claas-Stipendium unterstützt die CLAAS Stiftung auch internationale Forschungsprojekte an Hochschulen und fördert Initiativen an Schulen, mit denen die Schüler für Naturwissenschaften und Technik begeistert werden sollen.


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