Siebte Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung

Tierhalter demonstrieren vor Bundesrat

Am Freitag kommt der Bundesrat zur Debatte des Verordnungsentwurfs zur Änderung der Tierschutz-VO zusammen. Zuvor präsentiert die BFL ihre Lösungsvorschläge für mehr Tierwohl.

Am kommenden Freitag (14. Februar 2020) kommt der Bundesrat zur Debatte des Verordnungsentwurfs zur Änderung der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung (TierSchNutztV) zusammen. Basis der Abstimmung ist die erst am 30. Januar 2020 vom Agrarausschuss veröffentlichte Empfehlung.

Die vom Agrarausschuss des Bundestages vorgelegten Änderungen hält Dr. Dirk Hesse für existenzbedrohend für die Schweinehaltung in Deutschland. (Bildquelle: Hesse)

Für Dr. Dirk Hesse, Geschäftsführer der Bauförderung Landwirtschaft e.V. (BFL), sind die Änderungsvorschläge für die Schweinehalter in Deutschland existenzbedrohend. Damit würden auch regionale Produkte aus Schweinefleisch in Deutschland bald aus den Regalen verschwinden, ist sich der Wissenschaftler sicher.

Wie eine Steigerung des Tierwohls möglich und für die Schweinehalter in Deutschland zugleich wirtschaftlich machbar ist, beriet die BFL zusammen mit Schweinehaltern und Schweinefachtierärzten. Im Ergebnis präsentiert die BFL einen eigenen, auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basierende Vorschlag zur Änderung der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung.

Wie die Schweinehaltung in Deutschland erhalten bleiben und der Tierschutz gleichermaßen verbessert werden kann, darüber informiert die BFL im Detail am 14. Februar 2020 von 10 bis 12 Uhr in der Wilhelmstrasse von Berlin - unweit des Deutschen Bundesrates. Neben Fachleuten aus der Tierhaltung, der Tiermedizin und den Firmen der vor- und nachgelagerten Bereiche, welche die ausgearbeiteten Vorschläge erklären, erwartet der Veranstalter auch Landwirte mit Traktoren und Lkw von in der Tierhaltung tätigen BFL-Firmen.

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