2011 ist für RWZ-Gruppe gut verlaufen

Die Raiffeisen Waren-Zentrale Rhein-Main eG (RWZ) konnte 2011 den positiven Trend auf den meisten Agrarmärkten nutzen und hat ihren Umsatz gegenüber dem Vorjahr um rund 20 Prozent gesteigert.

Die Raiffeisen Waren-Zentrale Rhein-Main eG (RWZ) konnte 2011 den positiven Trend auf den meisten Agrarmärkten nutzen und hat ihren Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 389 Mio. Euro auf 2,3 Mrd. Euro gesteigert. Das entspricht einem Umsatzplus von rund 20 Prozent. Damit einhergehend erhöhte sich auch das Unternehmensergebnis um 9,2 Mio. Euro auf 21,4 Mio. Euro. Allerdings haben außerordentliche Aufwendungen den Jahresüberschuss auf 8,1 Mio. Euro reduziert.

Die Geschäftszahlen seien sehr erfreulich. Denn im Hinblick auf Umsatz und Gewinn habe die RWZ in 2011 ihr bislang bestes Geschäftsergebnis erzielt, erklärte Hans-Josef Hilgers, Vorstandsvorsitzender der RWZ auf der Bilanzpressekonferenz vom 2. April.

Die deutlich positive Stimmung in der Landwirtschaft wirkte sich auch auf die Investitionsbereitschaft aus, so dass der Geschäftsbereich Technik in 2011 erneut den Umsatz um 23,8 Prozent auf 212,6 Mio. Euro steigern konnte. Maschinenvertrieb, Ersatzteilverkauf und Werkstattservice bilden dabei die drei wichtigen Säulen des Technikgeschäftes. Mehr als 800 neue Traktoren konnte die RWZ in 2011 innerhalb ihres Marktgebietes platzieren. Die Aufnahme neuer bzw. die Weiterentwicklung weiterer Geschäftsfelder , wie Hof- und Melktechnik sowie die noch intensivere Erschließung der Agrartechnik im Wein- und Gartenbau sorgten ebenfalls für eine Erhöhung des RWZ-Marktanteils. Auch im noch jungen Segment rund um den Erwerbsgartenbau erzielte die RWZ im Berichtsjahr eine deutliche Umsatzsteigerung.

Mit rund 30 Prozent (695 Mio. Euro) am Gesamtumsatz beteiligt waren im Jahr die nichtklassischen Geschäftsbereiche der RWZ rund um Energie, Baustoffe und Märkte sowie Gartentechnik und Autohäuser.

Auch das laufende Geschäftsjahr 2012 ist für die RWZ gut angelaufen. Die anhaltend positive Stimmung in der Landwirtschaft sorgen für einen hohen Einsatz an Betriebsmitteln als auch für eine anhaltend hohe Investitionsbereitschaft insbesondere in landtechnische Maschinen und Geräte. Auch bei Futtermitteln ist dank des stabilen, leicht steigenden Milchpreises eine leichte Verbesserung erkennbar. In den ersten beiden Monaten des Geschäftsjahres hat die RWZ ihren Umsatz gegenüber Vorjahr um weitere 5,4 Prozent auf 250 Mio. Euro steigern können.

Ziel der RWZ-Gruppe ist es, im Geschäftsjahr 2012 den Mengenumsatz um 5 Prozent zu steigern und daraus ein gegenüber 2011 verbessertes Ergebnis auszuweisen.


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