24 Prozent Umsatzplus in der Landtechnik

Der Aufschwung der Landtechnikindustrie setzt sich auch in diesem Jahr ungebremst fort. Allein im ersten Quartal dieses Jahres stieg der Umsatz um 24 Prozent auf 1,95 Milliarden Euro. Der

Der Aufschwung der Landtechnikindustrie setzt sich auch in diesem Jahr ungebremst fort. Allein im ersten Quartal dieses Jahres stieg der Umsatz um 24 Prozent auf 1,95 Milliarden Euro. Der Auftragseingang verzeichnete ein Plus von 55 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Export stieg um 23 Prozent, die Exportquote lag bei 74 Prozent, vermeldet der VDMA Fachbereich Landtechnik.

Wegen der aktuellen Markt- und Konjunkturlage ist jedoch mit längeren Lieferfristen zu rechnen. So beklagten im April 2008 92 Prozent der befragten Unternehmen Lieferengpässe. Die durchschnittliche Verzögerung beträgt aktuell 3,1 Monate bei den Herstellern in Deutschland und 2,1 Monate in Westeuropa insgesamt (Quelle: CEMA Business Barometer für Mai 2008). Der VDMA Landtechnik geht davon aus, dass sich der Auftragsbestand bis zum Jahresende auf hohem Niveau halten wird. Die längste Wartezeit besteht momentan für Maschinen der Bestelltechnik sowie im Bereich der Gülle- und Dungausbringungstechnik. In der Innenwirtschaft (zum Beispiel in der Melk- und Fütterungstechnik) sowie im Garten- und Landschaftsbau gibt es dagegen die geringsten Schwierigkeiten.

Die Investitionsplanungen der Landwirte bleiben auf dem hohen Vorjahres¬niveau. Knapp die Hälfte der Landwirte und zwei Fünftel der Lohnunternehmer planen Investitionen im Zeitraum von April bis September 2008. Im Bereich „Maschinen und Geräte“ wollen 21 Prozent der Landwirte investieren, bei den Lohnunternehmern sind es 26 Prozent.

Damit der Kunde ein auf seine Bedürfnisse maßgeschneidertes Produkt erhält, haben die deutschen Landmaschinenhersteller im ersten Quartal die Zahl ihrer Beschäftigten weiter erhöht auf jetzt 27.000 (2006: 25.500). Darüber hinaus begegnen die Hersteller der Nachfrage mit sogenannten „Frühbestellprämien“. Damit sollen mit günstigen Konditionen Anreize geschaffen werden, die Produkte frühzeitig zu bestellen.


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