BayWa AG wird Partner der TUM Venture Labs

Die BayWa AG fördert künftig mit einem Millionenbetrag das TUM Venture Lab Food-Agro-Biotech (FAB).

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Start-Ups "Like Louis" im TUM Venture Lab Food-Agrar-Biotech. (Bildquelle: TUM / Fabian Vogl)

Die von der Technischen Universität München und UnternehmerTUM gestarteten TUM Venture Labs treiben Unternehmensgründungen mit einem weltweiten Förderprogramm voran. Spezifisch auf bedeutende Technologiefelder ausgerichtet, schaffen sie dynamische Ökosysteme aus Start-ups, Wissenschaft, Investoren und erfahrenen Unternehmen.

Zusammenschluss von BayWa und TUM Venture Labs

Die BayWa wird das TUM Venture Lab Food Agro Biotech (FAB) mit 1,4 Millionen Euro unterstützen. Darüber hinaus wird das Münchener Unternehmen seine herausragende Expertise im Agrarsektor und internationale Erfahrung in einen intensiven fachlichen Austausch mit den Gründungsteams und dem Venture-Lab-Management einbringen. Damit wird die BayWa ein „Platin-Partner“ der TUM Venture Labs.
Wie können Roboter Unkräuter erkennen und ohne Herbizide vernichten? Mit welchen Technologien kann das Tierwohl in der Landwirtschaft erhöht werden? Wie können mit neuen biotechnologischen Verfahren Kunststoffe zersetzt werden? Damit aus Forschungsergebnissen in Agrar-, Lebensmittel- und Biotechnologie marktfähige Innovationen werden, bietet das TUM Venture Lab FAB Gründungsteams auf dem Campus Weihenstephan eine Infrastruktur für Laborexperimente, Prototypenbau und Management.

Unterstützung für Start-Ups

Fortbildungs- und Inkubatorprogramme begleiten die Gründungen individuell von der Teamfindung über die Entwicklung des Geschäftsmodells bis zur Unterstützung bei der Finanzierung. Außerdem stellt das Innovationszentrum die unmittelbare Anbindung an die Spitzenforschung, ein tiefes Verständnis für den spezifischen Markt und die intensive Vernetzung mit hochkarätigen Partnern sicher.
„Die Wertschöpfungskette der Lebensmittel steht vor immensen Herausforderungen – ökonomisch, ökologisch und gesellschaftlich“, sagte Klaus Josef Lutz bei der Vertragsunterzeichnung. „Neue Technologien und die Digitalisierung können hier hocheffiziente Lösungen für eine nachhaltige Landwirtschaft und eine gesunde Ernährung bieten. Dafür braucht es hierzulande Investitionen in Foodtech und Agtech. Für uns als BayWa ist die Förderung von Start-ups ein wichtiger Beitrag, um Innovationen zu beschleunigen und in die Praxis zu bringen. Damit verbunden sehen wir auch die Chance, Deutschland – und bei diesem Engagement insbesondere München – als weltweit anerkannten Standort zu etablieren.“

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