Kramer und John Deere beschließen strategische Allianz

Erst Ende 2018 endet die Zusammenarbeit zwischen Kramer und Claas. Doch schon jetzt geht Kramer eine neue Allianz ein: Die Kramer-Werke GmbH, ein Unternehmen der Wacker Neuson SE, und die John Deere

Erst Ende 2017 endet die Zusammenarbeit zwischen Kramer und Claas. Doch schon jetzt geht Kramer eine neue Allianz ein: Die Kramer-Werke GmbH, ein Unternehmen der Wacker Neuson SE, und die John Deere GmbH & Co. KG, ein Konzernunternehmen von Deere & Company, haben sich auf eine strategische Allianz geeinigt, die den Vertrieb von Kompaktmaschinen unter der Marke Kramer für die Landwirtschaft betrifft. Ziel der Vereinbarung ist eine langfristige Partnerschaft zwischen beiden Unternehmen. Die Kooperation steht unter dem Vorbehalt einer kartellrechtlichen Freigabe.
 
Die zwischen Kramer in Pfullendorf und John Deere in Mannheim getroffene Vereinbarung betrifft den Vertrieb von Kompaktmaschinen der grünen Landwirtschaftslinie von Kramer. Diese Produktreihe wird von Kramer in Pfullendorf entwickelt und gefertigt. Sie umfasst neun allradgelenkte Radlader, vier Teleradlader und neun Teleskoplader. Das Sortiment umfasst zudem eine große Auswahl an Anbaugeräten, Zubehör und Ersatzteilen.
 
John Deere wird seinem Händlernetz – zunächst in Europa, später auch in den GUS-Staaten, in Nordafrika und im Mittleren Osten – Kramer für landwirtschaftliche Kompaktmaschinen als bevorzugten Lieferanten empfehlen. Zur Festigung dieser langfristigen, strategischen Kooperation beabsichtigt John Deere eine Beteiligung an der Kramer-Werke GmbH zu erwerben.
 
„Mit John Deere gewinnen wir den Weltmarktführer in der Landwirtschaft als strategischen Allianzpartner, der uns in unserer geplanten Expansion unterstützt. Die neu geschaffene Win-Win-Beziehung mit John Deere wird es Kramer erlauben, seine Marktposition in der Landwirtschaft noch schneller auszubauen,“ erklärt Cem Peksaglam, CEO der Wacker Neuson SE und ergänzt: „Mit den zusätzlichen Aufträgen wird sich das Wachstum von Kramer beschleunigen, insbesondere in den Märkten, in denen John Deere starke Marktpositionen innehat.“
 
„Die exklusive Partnerschaft mit Kramer als einen der führenden Hersteller für kompakte Radlader und Teleskoplader in Europa ist für uns strategisch von großer Bedeutung. Wir sind uns sicher, dass wir unseren Vertriebspartnern in der Landwirtschaft damit Zugang zu einer attraktiven Ergänzung zu unserer eigenen Produktpalette bieten können. Die Kramer Lader passen ideal zu unserem Anspruch für fortschrittliche Technik und höchste Qualität“, erläutert Markwart von Pentz, Präsident von John Deere und zuständig für den Bereich Agriculture and Turf Division – Europe, CIS, Asia, Africa and Global Tractor Platform.


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