Neuheiten

Kverneland: Tine Seeder Evo

Für die wirtschaftliche Aussaat

(Bildquelle: Hersteller)

Als Nachfolgemodell für ihre Anbau-Zinkensämaschine Tine Seeder hat die Kverneland Group auf der SIMA in Paris den TS Evo vorgestellt. Unter Beibehaltung der möglichst einfachen Bauweise ist der TS Evo nun mit einem größeren Tankinhalt von 1200 bis 2200 l sowie in fünf Arbeitsbreiten zwischen 4 und 6 m mit einem Reihenabstand von wahlweise 12,5 oder 15 cm lieferbar. Der leichte und dabei robuste TS Evo ist eine echte Kosten-Alternative. Er ist für alle Bodenverhältnisse und sowohl für die konventionelle Aussaat nach dem Pflug als auch für die Mulchsaat einsetzbar.
Die frühere dreibalkige Ausführung wurde bei dem neuen Modell TS durch eine Bauweise mit fünf Balken ersetzt. Diese Zinkenanordnung gewährleistet durch größtmöglichen Durchgang verstopfungsfreie Arbeit. Zinken vor den Stützrädern sorgen für ruhigere Fahrweise und optimale Anpassung an die Bodenkonturen, außerdem hinterlässt diese Zinkenanordnung eine ebene und gleichmäßige Bodenoberfläche.
Die starken Zinken, die sowohl kultivieren als auch säen, arbeiten dank niedriger Schwingungsfrequenz sehr genau. Sie sind serienmäßig mit der bewährten Kverneland Steinsicherung ausgerüstet, die Schutz vor größeren Steinen bietet und gleichzeitig 50 kg Auslösedruck auf die Säschare bringt. Die bisher als Zusatzausrüstung angebotenen, geraden Scharspitzen sind nun Teil der Serienausrüstung. Sie nehmen weniger Steine auf und fördern den Materialdurchgang.
Der neuartige dreiteilige Rahmen mit Anbaupunkten für Kat. II und III hat zusätzlich eine verstellbare Oberlenkeraufhängung, mit der sich bei Geräten mit optionalen Andruckrollen deren Druck je nach Bodenfeuchte verstärken bzw. verringern lässt. Serienmäßig verfügt der TS Evo über ein zentral in der Mittelsektion angebrachtes Stützreifenpaar, das zusammen mit den beiden seitlichen Stützrädern für beste Bodenanpassung sorgt. Die Anordnung der Säzinken vor den Andruckrollen sowie der minimale Abstand zwischen beiden, ermöglicht die Einebnung grober Böden und sorgt für extrem ruhige, wippfreie Fahreigenschaften, so dass kultivierte Böden sogar diagonal gedrillt werden können.
Zur Optimierung der Saatgutablage auf schwereren Böden steht für die Einebnung der Oberfläche als Zusatzausrüstung ein Crossboard zur Verfügung. Die Saattiefe wird beim TS Evo über vier Spindeln eingestellt. Jeder Einstellpunkt ist mit einer deutlichen Skala versehen, damit die Arbeitstiefe genau eingestellt werden kann.
Das Kverneland Accord Dosiergerät ist seitlich angebracht. Diese Anordnung (i-drill System) erleichtert den Zugang enorm und vereinfacht Abdrehen und Restentleerung, die beide vom Boden aus erfolgen können. Die kompakte Bauweise hält den Schwerpunktabstand auch bei größerer Tankkapazität niedrig, wodurch sich bei Bedarf auch der Tank rasch entleeren lässt. Das Dosiergerät wird entweder elektrisch oder mechanisch angetrieben.
Auf Wunsch stehen die Kontrollsysteme FGS und SIGNUS für Drillmaschinen mit mechanischem Antrieb des Dosiersystems sowie FOCUS II und TELLUS für Drillmaschinen mit Elektroantrieb ISOBUS (ISO 11783) zur Verfügung.

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