Neuheit

Schnappschuss vom Schwein

Wuggl: Fotowaage

Die österreichische Firma Wuggl stellt auf der Eurotier ein neues System zum bildbasierten Wiegen von Mastschweinen vor. Basis ist eine selbstentwickelte 3-D-Kamera, die sich in einem Handgerät befindet. Wuggl setzt bewusst nicht auf Smartphone- oder Tablet-Lösungen. Grund dafür sind nach eigenen Angaben schlechtere Akkukapazitäten sowie eine mangelnde Robustheit für den Stalleinsatz. Das Gerät von Wuggl ist wasserfest und abwaschbar, in einer Schutzhülle auch stoßfest, die Akkukapzität liegt bei 500 Wiegungen. Die Aufladedauer gibt Wuggl mit 3 Stunden in der mitgelieferten Ladestation an.
Die Kamera und die Software basieren auf dem Android-Betriebssystem. Das hochauflösende Touchscreen des Apparats gibt das Bild der Kamera wieder. Ein blaues Kreuz erleichtert die Orientierung, zusätzlich kann noch ein Laserpointer eingeschaltet werden. Es wird das anvisierte Tier gewogen, dazu muss dieses nur ganz auf dem Display zu sehen sein. Die Stellung des Schweins und die Position der Kamera sind beliebig. Die Wiegung wird mit einem Fingertipp aufs Display ausgelöst; zusätzlich gibt es seitliche Taster, die eine Bedienung mit Handschuhen erlauben.
Sobald der Auslöser betätigt wurde, wird gewogen. Das Schwein braucht nur sehr kurz stillstehen. Das Gerät erlaubt mehrere Optionen. Zunächst wird das Gewicht direkt im Display angezeigt. Außerdem kann es gespeichert werden. Ergänzend sind Gewichtskorridore programmierbar, die mit verschiedenen Grün- und Rottönen visuell bei der Sortierung helfen. Die Datensätze der Wiegungen lassen sich individuell nach Ställen, Abteilen, Buchten, Ventilen etc. speichern. Im Anschluss können entsprechende Auswertungen vorgenommen werden.
Ferner bitet Wuggl die Möglichkeit, kranke Tiere zu fotografieren und eine Krankenakte" anzulegen, in der direkt Krankheit, Maßnahmen und Medikationen dokumentiert werden. Ein zweites Foto der Ohrmarke kann auf Wunsch eingeblendet werden. Wer möchte kann diesen Datensatz inklusive Foto direkt an den Tierarzt schicken. Dazu lässt sich eine SIM-Karte einbauen. Darüber hinaus ist das Gerät WLAN- sowie Bluetoothfähig. Über die Kosten wollten die Entwickler noch keine Aussage treffen.


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