Landtechnik-Umsätze steigen

Im diesjährigen Wirtschaftsbericht geht der VDMA-Fachbereich Landtechnik davon aus, dass die Produktion von Landtechnik im Jahr 2013 weltweit um 6 % auf 96 Milliarden Euro steigen wird. Mit einem Anteil von mehr als 30 % nimmt die Europäische Union, mit Deutschland als dem wichtigsten Produktionsstandort, weiterhin eine führende Rolle ein. Allerdings ist der Umsatz an den beiden nächst größten Standorten USA und China im vergangenen Jahr noch deutlicher als in Europa gestiegen. In den asiatischen Märkten sowie in Nord- und Südamerika wird weiterhin von einer sehr dynamischen Entwicklung berichtet. In vielen Märkten spielt neben strukturell zunehmender Nachfrage nach einem höheren Technisierungsgrad die staatliche Investitionsförderung eine große Rolle, die oft an die Auflage geknüpft ist, dass die Maschinen im eigenen Land hergestellt sein müssen. Neben dieser einseitigen Ausgestaltung der Förderprogramme verzeichnet der VDMA-Fachbereich Landtechnik auch eine zunehmend restriktive Importpolitik in wichtigen Absatzmärkten. So belastet derzeit ein sogenanntes Schutzklauselverfahren für Erntemaschinen vor allem den Verkauf von Mähdreschern in der Zollunion von Russland, Weißrussland und Kasachstan.