Amazone trotz Corona mit Zuversicht für 2020

Nach zwei Rekordjahren konnte die Amazone-Unternehmensgruppe auch im Geschäftsjahr 2019 gute Geschäfte verzeichnen. Auch das erste Quartal 2020 lief gut.

Umsatz leicht unter Rekordniveau

Der Umsatz der Amazone-Unternehmensgruppe ging im vergangenen Geschäftsjahr um 2,9 Prozent auf 467 Mio. Euro (Vorjahr 481 Mio. Euro) zurück. Angesichts des zweiten trockenen Sommers hintereinander sowie politischer Sondereinflüsse durch Handelskonflikte und struktureller Probleme in einigen Ländern bewertet die Amazone-Geschäftsführung den Geschäftsverlauf 2019 insgesamt positiv. Für 2020 blicken die beiden Geschäftsführer Christian Dreyer und Dr. Justus Dreyer für die Agrarbranche trotz der besonderen Herausforderungen durch die internationale Corona-Pandemie mit Zuversicht nach vorn: „Auch unter den zur Zeit äußerst schweren Rahmenbedingungen ist es uns mit großem Einsatz des gesamten Amazone-Teams gelungen, das erste Quartal 2020 auf einem hohen Umsatzniveau abzuschließen.“ Durch die Corona-Pandemie oder Wetterextreme ausgelöste negative Auswirkungen seien im weiteren Verlauf des Jahres jedoch nicht auszuschließen.

Amazone profitiert von Fertigungstiefe und Innovationsstärke

Aktuell liegen die Auslieferungen von Amazone Landmaschinen auf einem hohen Niveau und es ist ein großer Auftragsbestand vorhanden. Vor dem Hintergrund einer allgemein schwierigen internationalen Teileverfügbarkeit profitiert das Unternehmen aktuell von der hohen Fertigungstiefe in vielen Bereichen. Laut Amazone arbeitet auch die Ersatzteillogistik aktuell zuverlässig.

Nach eigenen Angaben hat Amazone 2019 bis heute gut von seiner Innovationsstärke und von dem breiten Angebot für alle Betriebsgrößen sowie bei einem Exportanteil von über 80 Prozent von seiner starken Stellung auf allen bedeutenden Exportmärkten profitiert. Demnach entwickelten sich die Geschäfte insbesondere in Frankreich, Polen, England, Ungarn, Niederlande sowie in Nordamerika sehr positiv. Auch in den Landtechnikmärkten Deutschland und Russland konnte Amazone 2019 gute Umsätze realisieren.

Neue Standorte und Lösungen für Ackerbaustrategie

Wichtige Ereignisse für den Ausbau der Amazone-Gruppe sind die Eröffnungen der beiden neuen Vertriebsstandorte in England und Ungarn im vergangenen Jahr. Die Niederlassungen in Doncaster und Debrecen verfügen über Schulungs- und Ausstellungsräume, Ersatzteillager und Büros. Darüber hinaus wurde in Deutschland eine Amazone-Niederlassung bei der Technik Center Alpen GmbH in Kottenheim gegründet. Besonders erfolgreich war nach dem Fazit der Geschäftsführer außerdem die Agritechnica 2019 im November in Hannover.

Im Bezug auf die Ackerbaustrategie 2035, die das Bundeslandwirtschaftsministerium vorgestellt hat, habe Amazone die entscheidenden Trends bereits frühzeitig identifiziert und könne der Landwirtschaft für viele der in dieser Ackerbaustrategie formulierten Schlüsselthemen bereits heute konkrete Lösungen bieten, erklären die Geschäftsführer.

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