Fendt heizt mit Fernwärme aus Futtertrocknung

Fendt wird sein Werk in Marktoberdorf demnächst vollständig mit Fernwärme aus der drei Kilometer entfernten Futter-trocknungsanlage bei Ruderatshofen heizen. Die Futtertrocknungsgenossenschaft

Fendt wird sein Werk in Marktoberdorf demnächst vollständig mit Fernwärme aus der drei Kilometer entfernten Futter-trocknungsanlage bei Ruderatshofen heizen. Die Futtertrocknungsgenossenschaft beliefert Fendt mit einer Heizleistung von 10 Megawatt. Durch die 2,8 km lange Fernwärmeleitung fließen 275 m³ heißes Wasser mit einer Temperatur von 105 °C zum Fendt-Werk. Die hohen Wassertemperaturen werden für die Lackiererei und die Waschanlagen benötigt. Mit rund 70 °C leitet Fendt das Wasser in den Kreislauf zurück. In der Futtertrocknungsanlage wird seit Mai diesen Jahres Heu getrocknet und seit August Strom erzeugt. Insgesamt verbrennt die Anlage 44.000 Tonnen Hackschnitzel im Jahr, das sind sechs bis acht Lkw-Ladungen am Tag. Zulieferer sind Land- und Forstwirte aus der näheren Umgebung. Der CO2-Ausstoß wird durch die Fernwärmenutzung aus der mit Hackschnitzel befeuerten Trocknungsanlage um rund 4.100 Tonnen jährlich reduziert. Bei Energiekosten von rund 800.000 Euro pro Jahr ist gleichzeitig eine wirtschaftliche und kostensparende Lösung zur Energieversorgung für Fendt von Bedeutung.


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