GPS bei MF und Amazone

Ab sofort haben neue Mähdrescher der Baureihen 30 und 40 von MF serienmäßig eine GPS-Ortung. Damit lassen sich die Erträge während des Dreschens punktgenau erfassen und auf einer Chipkarte speichern (siehe profi 5/96 und 6/96). Mit einer ebenfalls von MF entwickelten Software kann der Landwirt diese Daten am PC auswerten. Die Daten werden genutzt, um einen Amazone-Düngerstreuer zu steuern. Die MF-Mähdrescher haben eine Bordelektronik (Datavision II) mit einer neuen Bedieneinheit mit einem „Berührungsbildschirm“ (touch-screen): Anstelle von Folientasten werden Eingabefelder auf dem Bildschirm gedrückt. Die Amazone-Streuer werden mit einem von MF entwickelten Jobrechner bestückt. Der GPS-Empfänger, die Bedieneinheit und der Hauptrechner können vom Mähdrescher auf den Traktor umgebaut werden, um den Düngerstreuer zu steuern. Auf diese Weise wird der Traktor mit einem Bus-System nachgerüstet, wie es zur Zeit nur von Fendt voll integriert angeboten wird. Noch ist das „MF-Fieldstar“- System auf die Fabrikate MF und Amazone beschränkt. Weil dieses System nach Angaben von MF später an das LBS angepaßt werden kann, sollen demnächst alle Landmaschinen, auch die Schlepper und Mähdrescher von Wettbewerbern, damit ausrüstbar sein. Schon jetzt können die MFErtragsdaten am PC in beliebige GIS-Programme (grafische Informationssysteme) eingelesen werden.


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