Scharmüller entwickelte ein mechanisch-hydraulisches Lenksystem

Der österreichische Anhängerkupplungs- Spezialist Scharmüller erweitert sein Programm um ein mechanisch-hydraulisches Zwangslenkungssystem, das bis zu vier Achsen steuern kann. Basis des Systems ist die Zwangslenkungsanhängung mit der zentralen K 80- und den seitlichen K 50- bzw. K 60-Kugeln. Scharmüller will mit dieser Neuheit nicht nur eigenen Kunden ein Lenksystem bieten. Vielmehr sollen Fahrzeugherstellern komplette Deichsellösungen mit dem integrierten Scharmüller-Lenksystem angeboten werden. Mit einem patentierten, stufenlos einstellbaren Übersetzungsverhältnis erfolgt die Anpassung an verschiedene Schlepper. Für eine präzise Lenkung werden dazu Parameter wie der Radstand des Schleppers und der Abstand von der Hinterachsmitte bis zur Mitte des Koppelpunktes im Zusammenspiel mit dem Anhängerradstand berücksichtigt. Aus allen Daten errechnet ein Computer die Einstelldaten der Lenkung. Lenkeinschläge von bis zu 60° sind möglich. Steht kein Schlepper mit Zwangslenkungskugeln zur Verfügung, können die Lenkerstangen in Parkposition gebracht und der Anhänger wie ein Starrdeichselanhänger bzw. im Nachlauf gefahren werden. Eine Umstellung für schnelle Straßenfahrt ist nicht erforderlich. Die Kosten für eine Tandemausführung liegen bei etwa 3 800 Euro, für die Tridem-Variante sind rund 6 700 Euro ohne Mehrwertsteuer fällig.


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