Enduro: Neuer Vierreiher von Dewulf

Produktschonung, eine hohe Ernteleistungen und Bedienkomfort: Das stand für Dewulf in der Entwicklung des vierreihigen SF-Kartoffelroders im Vordergrund.

Mit dem Enduro – einem vierreihigen Siebkettenroder mit Ringelevator – stellt Dewulf einen neuen Selbstfahrer für die Kartoffelernte auf sechs Rädern vor. Bei der Entwicklung standen laut Hersteller drei Dinge im Fokus: Die Produktschonung, eine hohe Ernteleistungen und der Bedienkomfort. Dewulf verweist auf einen geringen Bodendruck von 1,5 kg/cm². Erreicht wird dieser Wert über eine „ausgefeilte“ Gewichtsverteilung und die optionale VF-Reifentechnologie. Auf den beiden Hinterachsen sind Räder der Größe 750/65 R26 montiert. Die Vorderachse ist mit Rädern der Größe 270/95 R48 bestückt. Das Leergewicht startet je nach Ausstattung bei 27.000 kg.

Enduro Kartoffelroder Dewulf

Im Fahrerhaus werden alle Einstellungen über ein großzügiges Touchterminal vorgenommen. (Bildquelle: Van der Boom)

Enduro Kartoffelroder Dewulf

Von angetriebenen Scheibensechen über eine automatische Tiefensteuerung gibt es verschiedene Sonderausstattungen für die Aufnahme. (Bildquelle: Van der Boom)

Enduro Kartoffelroder Dewulf

Die Wendigkeit des Dreiachsers wird durch eine gelenkte Vorder- und Hinterachse gefördert. (Bildquelle: Van der Boom)

Enduro Kartoffelroder Dewulf

Nachdem die Kartoffeln die Siebketten und optionalen Axialrollen passiert haben, fördert ein Elevator die Kartoffeln auf die obere Ebene. (Bildquelle: Van der Boom)

Dewulf Enduro: Schonende Reinigung

Für die Produktschonung weist der Enduro, wie der vierreihige Kwatro von Dewulf, laut Hersteller keine Verengungen entlang der Siebkette auf. Eine Besonderheit: Die gesamte Siebfläche – zu der vier Siebketten hintereinander mit je 1,46 m Breite zählen – kann von 0° bis 12° stufenlos eingestellt werden – je nach Reinigungsbedarf. Ein nachgeschaltetes Reinigungsmodul mit Axialrollen kann optional in jeder Winkelstellung aus dem Kartoffelstrom geschwenkt werden.

Der patentierte Umlaufelevator wird mithilfe einer Sensorsteuerung in der Geschwindigkeit geregelt und soll für Kapazitäten von bis zu 200 t/h ausgelegt sein. Der zweiteilige Bunker fasst 15,4 m³ bzw. rund 10 t. Beim Überladen per Stabkette spricht der Hersteller von einem zusätzlichen Reinigungseffekt. Motorisiert ist der Dreiachser mit einem Scania-Motor der Abgasstufe V mit 450 PS. Im Rodebetrieb arbeitet er im Drehzahlbereich zwischen 1250 und 1750 U/min.


Hersteller

Dewulf


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